slashy tears

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Autor: frän
Genre: slash, lime
FSK: 16
Summary: Aljoscha will sich an lauri rechen, da dieser ihn wegen Aki verlassen. Aljoscha beginnt ein skrupelloses Spiel...

You vs. Me

Part 1

‘Ich liebe Aki.’, hallt deine Stimme in meinem Kopf wieder.
Ich fasse es noch immer nicht.
Wie konntest du mir das antun?
Wütend trete ich gegen einen Kiesel, der vor mir auf dem Gehweg ruht.
Du weißt es jetzt noch nicht, aber ich werde mich dafür rechen, dass du mein Herz gestohlen und es brutal auf dem Boden der Wahrheiten zertrümmert hast.
Ich wische mir rasch über die Augen, versuche das Unvermeidbare zu verhindern, ich will nicht weinen.
Nicht mehr.
Unbeirrt gehe ich weiter, hin, zu meinem Büro.
Wie jeden Tag am Hafen vorbei, immer mit der Hoffnung, der Gedanke daran, wie viele wunderbare Momente wir dort hatten, könne mich erheitern.
Doch bis jetzt hat es noch nicht geholfen.
‘Es hätte einfach keinen Sinn mehr mit uns. Es wäre nicht fair dir gegenüber...”
Nicht fair...du hast keine Ahnung, was fair ist und was nicht.
Nicht fair...du bist nicht fair.
Der eisige Wind ,den das Meer auf das Land treibt, entzieht jegliche Wärme aus meinem Körper. Ich vergrabe mein Gesicht tiefer in meinem Wollschal, kneife die Augen etwas zusammen.
Irgendwie erscheint mir, seit du nicht mehr bei mir ist, alles kälter und trostloser.
Wieder kehrt die Frage zurück, ob ich es hätte ändern, oder gar verhindern können.
Aber ich schätze eher nicht. Du liebst mich nicht mehr...
‘Ich dachte, du solltest die Wahrheit wissen...ich will dir doch nicht weh tun...’ deine Worte, so leise sie auch gesprochen waren, verletzten mich, wie Dolchstöße in meinen Körper.
Meine Tränen, Symbol für das Blut, welches aus den niemals heilenden Wunden zukommen schien.
Doch ich konnte mich nicht gegen diese Tränen weher, selbst, wenn ich es gewollt hätte.
Jeder Tag fühlt sich gleich an, wie der Tag, an dem du gegangen bist.
Ich bin in diesem Moment gefangen, dein trauriger Blick, deine verletztenden Worte und meine Fassungslosigkeit haben mich an ihn gekettet und ich hoffe, dass diese Ketten mit der Zeit rosten, zu Staub zerfallen und mich freigeben werden.
Scheu schiebt sich die Sonne über dem Meer an den Himmel, die Strahlen blenden mich und unweigerlich werden meine Schritte schneller.
Ich möchte nicht mehr am Hafen sein, will nur noch ins Büro, mich mit einem Kaffee in der Hand in die Arbeit, die Verdrängung, Ablenkung stürzen.
Schon von weitem kann ich das große Gebäude sehen, in dem ich tagein, tagaus arbeite.
Schon seit Jahren.
Ich bin erfolgreich, doch was ich nicht erfolgreich geschafft habe, bist du.
Rasch drücke ich die große Glastür auf, die den Eingang zur Kanzlei darstellt.
Wärme umschwirrt mich, vertreibt die Kälte und bekannter Geruch umwebt meine Sinne.
“Morgen Aljoscha! Kaffee?”, Romana, meine rechte Hand...
“Ja, bitte...”, gemütlich wickle ich mir den Schal vom Hals, hänge ihn ordentlich zusammen mit meinem Mantel an die Garderobe.
Ein kurzer Blick herab auf meinen schwarzen Anzug, ja, alles sitz.
Als ich mein Büro betrete, haben sich einige Mappen und Akten auf meinem Schreibtisch angesammelt, heute ist also viel zu tun...
Mit einem Seufzen lasse ich mich in meinen weichen, dunkelbraunen Schreibtischstuhl aus Leder fallen und betrachte alles.
“So, ohne Milch, wie immer...”, ein gut gelauntes Lächeln liegt auf Romanas Lippen, sie stellt die große Tasse vor mich auf eine freie Stelle des, eher unordentlichen Schreibtisches.
“Ja, wie immer...danke...”, gequält versuche ich ihre nette Geste zu erwidern.
“Herr Ylönen hat heute Morgen für dich angerufen. Ich habe gesagt, du meldest dich bei ihm, sobald du Zeit dazu findest.”
“Ok, werde ich tun.”
Romana nickt und lässt mich dann in meiner Arbeit alleine.
Wieso hast du angerufen? Liebst du es mich nun auch noch zu quälen?
In letzter Zeit hast du oft angerufen, um Rückruf begebeten, doch ich werde mich nicht melden.
Ich könnte deine Stimme nicht ertragen, das weiß ich, das weißt du, doch wieso tust du es dann?
Mein Blick wandert zu meinem Kaffee, verdampfendes Wasser steigt über den Rand heraus und erfüllt den Raum mit wohligem Duft.
Ich streiche mir durch die Haare, möchte wieder einmal wegen dir bluten, doch ich unterdrücke die Tränen.
Ich vermisse es, dich zu sehen, dich zu betrachten und dich zu berühren.
Du hast mein Herz im Sturm an dich gerissen, ich habe mich mitreißen lassen, bis du mich von dir gestoßen hast.
Doch, was du nicht weißt, ich werde nicht an dir zerbrechen.
Nein, du wirst dies wegen mir tun...

Part 2

Warten.
Freizeichen.
Warten.
Nervosität.
“Ja?”
“Aki?”
“Am Apparat...”, ein kurzes Lachen.
“Na? Wie geht’s dir so?”
“Aljoscha? Mir geht’s gut...wieso rufst du an?”
“Naja, ich wollte dich fragen, ob du nicht Lust hättest, mit mir was trinken zu gehen...heute abend.”
“Öhm...klar doch, wieso denn nicht? Knall mir ne Uhrzeit und ne Bar an den Kopf und ich bin da.”
“Sagen wir in ner Stunde am Semifinal...”
“Ok, bis denne. Ich freu mich.”
“Ich mich auch...bye...”
Auflegen.
Stille.
Vorfreude.
Aki...
Vorfreude auf Aki?
Nein.
Aber auf etwas anders...
Ich grinse, zufrieden, als ich durch meine Wohnung gehe.
Oskar, mein Kater streicht um meine Beine, als ich letztlich im Schlafzimmer stehen bleibe.
Ich betrachte eine Weile das Bett.
Das Bett, in dem ich so viel Liebe von dir erfahren durfte und dir unendlich viel zurück geben konnte.
Doch nun nicht mehr.
Es ist einsam.
Doch heute Nacht wird es dies nicht sein.
Aki.
Leises Schnurren des Katers mischt sich in die Stille, als ich ihn streichle.
Sein weiches, karamellfarbenes Fell gleitet unter meinen Fingern hinweg, wie Seide.
“So, Kleiner, ich geh dann mal besser...ich will Aki ja nicht warten lassen...”
Klar, es ist früh, ich werde überpünktlich an der Bar sein, aber aus irgend einem Grund möchte ich nur noch weg von diesem Raum, in dem einst Wunder geschahen.
Unschlüssig verweile ich noch kurz vor dem Spiegel im Flur meiner Wohnung.
Man sieht mir meine Tränen nicht mehr an, falls man dies überhaupt einmal getan hat.
Ich leide nicht für jeden ersichtlich, dazu bin ich zu stolz.
Rasch werfe ich meinen knielangen Mantel über und wickle mir den Schal um den Hals...
Kaum bin ich draussen ist da wieder diese brutale Kälte.
Selbst auf dem kurzen Weg von meiner Haustür zum Auto, werden meine Ohren ganz kalt.
Im Auto selbst stelle ich sofort die Heizung an, eine schon mehr als nur routinierte Handlung.
Ich fahre heute relativ langsam, habe ja schließlich noch verdammt viel Zeit, auch, wenn ich noch eines tun muss, bevor das mit Aki beginnen kann.
Nach einem kurzen Schulterblick biege ich in eine Einbuchtung ein, stelle den Motor ab und krame mein Handy raus.
Herzrasen.
Ich habe trotz der Kälte, die die Heizung noch nicht so richtig verbannen konnte, schweißnasse Hände.
Alles wegen dir.
Nicht mehr lange.
Mit zittrigen Fingern wähle ich deine Nummer und das Freizeichen macht mich schier verrückt.
Nervös irrt mein Blick umher, studiert den schmutzigen Schnee.
Bis...
“Ja?”
Ich schlucke trocken.
Deine Stimme.
Ich möchte verzweifeln, doch meine Wut über den all den Schmerz denn du mir bereitet hast, unterbindet dies.
“Ich bin’s”
“Aljoscha...was...?”
“Ich wollte dich nur fragen, ob du mir vielleicht meinen zweiten Wohnungsschlüssel wieder geben könntest?”
“Ich, also...jetzt?”
“Nein, ich bin nicht zu Hause, kannst du vielleicht morgen früh mal vorbei schaun?”
“Ja, klar, kann ich machen...weißt du, ich wollte....”
“Bye Lauri.”, ich lege auf.
Will deine Worte gar nicht hören.
Morgen wirst du mir sowieso einiges zu sagen haben. Das weiß ich.

Part 3

“Nein Aki, nicht hier...ich...”, doch er hört einfach nicht auf, seine begierigen Lippen streichen über meine erhitze Haut. Immer weiter.
Ich hatte nicht erwartet, dass sich dies alles so perfekt abspielen würde. Hatte keine Ahnung.
Entschlossen löse ich mich dann doch von ihm, er sieht mich irritiert an.
“Komm...”, ich halte ihm meine Hand entgegen, die seine ergreift sie und ich ziehe ihn auf die Beine.
“Was wird das?”
“Nur ein kleiner Umzug...”, hauche ich Aki entgegen und streiche langsam, fast schon genießerisch am Rand seiner Boxershort entlang, die etwas über dem Bund der Jeans heraus schauen.
Sachte nickt er und flogt mir dann wortlos.
Das Schlafzimmer.
Hier und nirgendwo anders werde ich dich brechen.
Bereitwillig setzt sich Aki an das Ende des Bettes, rutsch so gleich hoch ans Kopfende, als ich mich ihm entgegen dränge.
“Aljoscha, weißt du, ich...”
“Scht...”, sanft lege ich meinen Zeigefinger auf seine Lippen und fahre dann tiefer zu seinem Hemd, an dem ich langsam einen Kopf nach dem anderen öffne.
Seine schmale Figur, die etwas blasse Haut und seine Bauchmuskeln, die sich unter meinen Berührungen anspannen erfüllen meinen Körper mit Hitze.
Es ist ganz anders, als mit dir. In diesem Moment erscheint es mir freier.
Ich bin frei von dir. Und sei es nur jetzt.
Fahrig streichen Akis Hände über meinen Rücken, scheinen ungeduldig und unkoordiniert.
Heiße, feuchte Küsse werden an meinen Hals gehaucht, schließlich streicht er mit seiner Zunge darüber, bis er wieder bei meinem Mund landet und meinen Atem stielt.
Wild und ungezügelt.
Vor meinem inneren Auge jedoch, sehe ich nur dein Gesicht und ich weiß, ich bin nicht so frei.
Plötzlich drängt sich Aki mir entgegen, ich muss mich auf seinem Schoß aufrichten, sehe ihn wohl etwas irritiert an.
Sein leichtes Grinsen wandelt sich zu einem zufriedenen Lächeln, als seine Hände mich von meinem Shirt befreien.
Und seine Finger gleiten über meine Haut, erkunden jeden Zentimeter mit einer unglaublichen Sanftheit, die mir doch tatsächlich ein leises Stöhnen entlockt.
Schneller, als mir lieb ist, pressen sich jedoch seine Lippen auf die meinen und seine Hände gegen meine Brust.
Er drückt mich neben sich in die Kissen, legt sich so gleich etwas über mich.
Ist es nun so weit?
Wird er mir nun gänzlich für diese Nacht die Genugtuung geben, die mir helfen könnte?
Hastig beginnt er meine Hose zu öffnen, ich schließe die Augen, hebe mein Becken etwas an, um ihm alles zu erleichtern.
Und weg ist sie. Keine Grenze mehr von meiner Seite aus.
Akis Wärme weicht von mir, wie fiebrig öffne ich ein Auge. Er hat sich erhoben, kämpft mit seiner Hose und ich kann mir ein leises Lachen nicht verkneifen.
Er hat etwas Süßes, von Unschuld geküsstes an sich, an seiner Art, an seinen Berührungen.
Vielleicht ist es aber auch nur der Alkohol, der durch unser beider Adern fließt.
“Aljoscha...”, brüchig, rau und doch so voller Deutlichkeit, erklingt seine Stimme nahe meinem Ohr.
“Ich will dich.”, sanftes Lecken über mein Ohr und ich ziehe scharf die Luft ein.
Ja, Lauri, er will mich. Nicht dich.
Schade eigentlich, findest du nicht?
“Dann nimm dir doch, was du willst.”, bestimmt dränge ich meinen Kopf ihm entgegen, presse meine Brust an seine, kann selbst seinen hektischen Herzschlag spüren.
Heiße Küsse.
Feuer.
Doch nicht flammend.
Nicht alles versengend, nein, dies konntest nur du.
Alles ist still, nur unser eher verhaltenes Stöhnen und das Rauschen in meinen Ohren bricht alles.
Vorsichtig legt sich Aki zwischen meine Beine, ich kann seine Erregung deutlich an meiner fühlen.
Mit einer ruckartigen Bewegung greift er nach seiner schwarzen Brille und ‘legt’ sie eher unachtsam auf meinen Nachttisch, zu unserer Rechten.
Behutsam schiebe ich meine Hand zwischen uns, möchte ihn reizen.
Und umschließe letztlich seine pochende Länge, fahre einmal auf und ab.
Mir wird ganz andres.
Ihm anscheinend auch, denn ein langer, eher ungezügelter Kuss wird mir, wie zur Bestätigung des Gefallens geschenkt.
Verhaltenheit und Vorsicht weichen Lust und Verlangen.
Wo sind nur die Zügel hin, die uns noch etwas zurück gehalten hatten?
Verschwunden, mit meiner immerzu rascher werdenden Handbewegung weggetrieben und verbannt aus diesem Raum.
Aki drängt sich meiner Hand entgegen, legt den Kopf in den Nacken und sein lautes Aufstöhnen jagt mir einen Schauer durch den Körper, ja, wie ein Blitz durchfährt es mich, doch...
Nur zögernd nehme ich meine Hand von ihm, zwinge mich zur Ruhe, denn ich möchte mehr.
Viel mehr von ihm.
Alles.
Ein enttäuschtes Knurren nahe bei mir und doch Meilen entfernt.
Bin wie in Trance.
“Aki, komm schon...tu es...”, ein Biss an seinem Hals, lecke über seine von Salz benetze Haut und genieße es.
Genieße alles, was er mir gibt.
Er stützt sich wieder neben meinem Kopf ab, stemmt beide Arme in die Matratze und sieht mich lüstern an, fast etwas von oben herab.
Doch mir ist das gleich, was er nun fühlt.
Hier geht es nur um mich und um dich.
Dich.
Immer nur du.
Sein Atem kommt meinem Gesicht näher, sanfte Küsse, als wolle Aki mich vor dem Sturm warnen, der kommen wird.
Doch ich weiß, was kommt.
Ein Ruck geht durch meinen Körper und lässt mich rau aufstöhnen, als er in mich eindringt.
Ich kann ihn fühlen, pochend und heiß in mir.
Aki presst seine Lippen auf meine, lässt mir fast keine Luft zum Atmen, bringt mich zum Schweigen.
Angenehmes Schweigen.
Und seine Bewegungen, die zu Anfang noch ein wenig Scheu zeigten, werden ungehaltener und schneller.
Seine Augen hat er fest geschlossen, meine Nägel graben sich in seinen Rücken, lautes Seufzen.
Ein gleicher Rhythmus findet sich schließlich unter all dieser Lust.
Schneller, ungehemmter, eins.
Ich werde in das Kissen gedrückt, gebe ihm nach.
Möchte alles von ihm.
Jetzt.
Ich lege meine Hände auf seinen Hintern, möchte ihn inniger.
Presse uns beide an einander, immer mehr.
Immer näher.
Immer weiter an die Grenze.
Immerzu.
Immerzu weit von mir entfernt.
Du.
Immer.
Jetzt.
Aki.
Beschleichendes Gefühl, welches sich an die Oberfläche wagt.
Bei geschlossenen Augen, funkeln Lichter auf und Akis lauter, ungleichmäßiger Atem kitzelt meine Sinne, reizt sie bis aufs Äußerste.
Schließlich komme ich unter einem Aufstöhnen, das die Bedeutung der Wortes Zurückhaltung nicht kennt.

Part 4

Schrill.
Widerlich.
Plötzlich bin ich hellwach und mein Plus beschleunigt sich.
Es ist so weit.
Soll ich nun wirklich an die Tür gehen und dir öffnen?
Öffnen und alles nun endgültig zerstören?
“Aljoscha...die Tür...”, wispert es in meinem Arm und Aki zieht die Decke weiter nach oben, bedeckt seine schöne Brust.
“Ich geh schon...”, rasch erhebe ich mich, auf dem Weg zur Tür schlüpfe ich in meine Boxershorts und werfe mir ein Shirt über.
Verweile kurz im Türrahmen, schlucke einmal trocken.
“Würdest du Kaffee machen? Wirst bestimmt alles finden.”
“Mhm...”, murmelt es und kurz darauf raschelt das Lacken, Aki steht auf und ich gehe zur Tür.
Meine Hand zittert tatsächlich, als ich nach der Klinke greife.
Ich muss mich sehr dazu zwingen, doch nur so geht es.
Ich öffne.
“Hei...ich wollte dir nur...”
“Komm doch rein.”, falle ich dir ins Wort und trete, wie zur Bestätigung meiner Worte einen Schritt bei Seite.
“Weißt du, ich wollte dich sowieso noch einmal sprechen, ich denke...es ist einiges schief gelaufen...”
“So? Findest du?”, ich versuche mit Gleichgültigkeit meine Worte zu tränken, ich will dir weh tun, wie du mir weh getan hast.
“Ja, ich meine...so wollte ich das nicht enden lassen...”
“Schade, dass du es aber getan hast...”
“Ich habe nachgedacht...”
“Tatsache? Ich auch.”, ich gehe ins Wohnzimmer, du folgst mir und dein Blick von eben hat sich in mein Inneres gebrannt.
Es tut gut, so unendlich gut.
“Was ist los? Du bist so...”
“Ja? Wie bin ich denn? Verlassen? Weißt du, du hast Recht!”, ich hole tief Luft, möchte dich nicht anschreien.
“Ist es nicht komisch, irgendwie fühle ich mich auch so...aber du brauchst dir keine Sorgen um mich machen! Nein...”, ich schüttle den Kopf, zwinge meine Stimme zur Ruhe.
“Nein...mach dir keine Sorgen.”
Ein schüchternes Räuspern hinter uns. Ich lächle.
Zufrieden.
“Aki...”, deine Stimme...zerbrochen?
Tut das weh?
Auch ich wende mich zu ihm um.
Dort steht er, nur eines meiner Laken um seine Hüften gewickelt und sieht uns fragend an.
“Oh...hei, Lauri...”
“Du?...und du?...”, sein Blick wieder zu mir.
Fassungslosigkeit.
Ich frage mich, ob ich auch diesen Ausdruck in den Augen hatte, als du mir das schlagende Herz aus der Brust gerissen hast.
“Was...?”, oh...Lauri...nicht weinen.
“Aber...Aljoscha, du hast es gewusst. Du...”
“Ich? Was habe ich denn getan? Ich habe nur meinen Spaß gehabt. Verstehst du?”
“Lauri, weiß du, es ist nichts Ernstes, oder so...”
Ich wundere mich nicht wirklich über Akis Rechfertigung, obwohl ich ihm ein wenig mehr Rückrad durch aus zu getraut hätte.
Tja, vielleicht hättest du es Aki sagen soll.
Ihm sagen, dass du ihn liebst.
Vielleicht.
“Aki, lässt du uns bitte kurz alleine?”
“Sicher...”, er hatte nur geflüstert. Vielleicht hat seine Stimme ja etwas in dir bewegt.
“Weißt du Lauri...eines musst du wissen, Liebe, ist ein Spiel ohne Gewinner.”, sachte Schritte mache ich auf dich zu, einen weichst du zurück.
“Du hast verloren.”
“Nein...Aljoscha...nein...”
“Oh doch..”
“Ich glaub das alles nicht...sag mir...bitte, sag mir, dass das nicht passiert ist.”
“Es ist passiert...und es war gut. Verdammt gut sogar.”
“Ich...nein, bitte...”
“Weißt du Lauri...”, ich senke meine Stimme, will, dass du leidest, so, wie ich es getan habe, möchte diesen Moment auskosten.
Aber ich denke nicht, dass du verstehen kannst, wie ich fühle.
Immer nur du.
Du und deine Gefühle. Ich will, dass du mir egal bist.
Doch du wirst es nicht sein...
Immer.
Doch egal, was ich tue, ich will, dass du mich verstehst...
Und als ich glaube zu hören, wie dein Herz bricht, scheinen die Ketten, die mich an dich fesselten zu rosten...
“Das Spiel heißt Verführung und wer sich verliebt...Lauri...verliert.”
Ich habe verloren.


~fin~

written by frän dedicated to Dani

I wanna thank god and the devil for sending you
[pearls and beauty~4lyn]




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