slashy tears

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~*~Scared of girls~*~


Autor: frän und lidsch
Genre: lime
FSK: 18
Summary: Lauri und Marcus treffen bei MTV select auf einander...später geben die beiden sich einiges mehr als nur das Vergnügen auf einem Muse Konzert...

Lauri

Langsam schlendern wir durch den Gang, wohin?
Nun ja, bis vor fünf Minuten hab ich mich das auch noch gefragt...
Wir sind in den MTV-Studios, auf dem Weg zu MTV Select.
Die ganze Zeit kommen uns sehr beschäftigt erscheinende Menschen entgegen, zum Teil auch hübsche Mädchen, sie lächeln.
Aki freut sich dann immer voll den Keks, typisch, in Finnland sitzt seine Freundin und er vergnügt sich auf Tour immer mit anderen...
Aber gut, ist nicht ein Bier.
Das Gute an dem heutigen Auftritt ist, Miriam moderiert, sie ist sehr nett, mit ihr habe ich auch schon mal auf ner Aftershowparty rumgeschoben... kann gut küssen.
Allerdings ist es in letzter Zeit immer häufiger vorgekommen, dass mir etwas bei Sex mit solchen Mädchen fehlte, ich mich nach anderen Dingen sehnte.
Und das eigentlich erschreckende daran ist, dass ich mich immer wieder dabei ertappe, wie ich Männer nachschaue.
„Woah, lauri, zieh dir die mal rein!“, Aki gibt mir einen Seitenhieb und deutet auf einen schwarzhaarigen Lockenkopf, der uns grinsend entgegen kommt.
Auch sie habe ich schon mal gesehen.
„Hei Jungs, alles klar?“
„Ja, aber immer doch.“, Aki schiebt mich hinter sich und gibt dem Mädchen, der Frau, die Hand.
„Mach dir nichts draus, am Schluss verbringt sie die Nacht doch wieder mit dir...“, lachend legt mir Pauli den Arm um die Schultern und mach eine abwertende Handbewegung Richtung des flirtenden Akis.
„Also meine Lieben, folgt mir auffällig.“, sie löst sich von Aki und geht schnellen Schrittes voraus, wir ihr hinterher...
Man könnte das Gefühl haben, sie ist auf der Flucht vor uns.
Obwohl, wenn ich es mir recht überlege...auf der Flucht vor Aki.
Plötzlich bleibt sie vor einer mehr oder weniger großen Tür stehen,
„Also, Markus wartet schon auf euch...“
„Markus? Wer zum Teufel ist Markus?“
„Hat man euch das nicht erzählt?“
„Nein...“, Eero schüttelt synchron mit uns anderen den Kopf.
„Miriam ist krank, sie kann leider nicht das Interview machen, also ist Markus kurzer Hand für sie eingesprungen...“
„Verstehe...“, Akis Blick spricht Bände...
„Seid nicht traurig... sie wird bestimmt bald wieder gesund.“, die Frau lächelt lieb und öffnet uns dann die Tür.
„Ja, sie wird bald wieder gesund...dann sind wir nicht mehr, kurz gesagt, wir haben da nichts mehr von...“, mit einem versauten Grinsen hatte mit Aki dies zugeflüstert und eigentlich hat er ja auch Recht.
Aber eben nur eigentlich...


Markus

Na toll, jetzt ist diese blöde Mirjam nicht da und ich muss irgendwelche Möchtegern-Rocker interviewen...1 Stunde lang!! Habe sowieso schon den ganzen Tag schlechte Laune. Ich sitze in meinem Umkleideraum, obwohl ich heute frei gehabt hätte. Wenigstens bekomme ich für das Einspringen extra Gage. „Markus, komm bitte ins Studio...jetzt!“ ruft mich unser Aufnahmeleiter. Schnell zupfe ich nochmal an meinen Haaren, die ich mir wieder bis zum Kinn wachsen gelassen habe und stehe gemütlich auf. Genervt schlendere ich ins Studio, wo mich schon unsere Make-up Assistentin mit Puder vollklatscht. Wie ich das hasse! Ok, gleich werden sie reinkommen, ein nettes Lächeln auf Gesicht zaubern und warten.
Da kommen sie...unsere Ach-so-tollen-Finnrocker. Im ersten Moment mustere ich sie:

Pauli:
-ein etwas dickerer mit Brille und Straßenköter-Blonden Haaren.
-komisches Tattoo hat er am Arm.
-sieht aus wie eine Kartoffel.
-Urgh! Hat Schweißränder unter den Armen...
-Was? Wie heißt der mit Nachnamen? Ranzige Salami? Da ist ja Kavka adelig dagegen...
Von dem werde ich Abstand halten...

Aki:
-ein dürrer auch mit Brille, Tanktop,Army-Hose und ein blödes Grinsen auf dem Gesicht, was ich ihm gerne wegschlagen möchte...Wie gesagt, ich habe schlechte Laune!
-sieht irgendwie aus, wie ein Gremlin...
-Nein, ich verbessere mich, wie eine Mischung aus einem Breitmaulfrosch und einem Gremlin!
Hoffetlich redet der mich nicht voll...

Lauri:
-ein komischer Junge mit...Federn in den Haaren??? Sind wir hier etwa im Vogelhaus oder im Zoo? ---
-hat auch dieses komische Tattoo, nur in einer anderen Schrift.
-ist schwarz angezogen und hat ein sehr kindliches Gesicht. Ist der etwa 17?
-schaut etwas benebelt aus.
Ich glaube, den knüpf ich mir beim Fragebogen vor...

Eero:
-ist größer, als die anderen Zwerge.
-hat kinnlange Haare.(Ein Pluspunk!)
-trägt eine verwaschenen Jeans und ein graues Shirt mit einem Radio drauf. Ist der Blink-Fan?
-Nein, handelt sich nur um irgendein Radio...
-trinkt irgendeinen Lebertran, den ich lieber nicht versuchen möchte.
Der guckt mich an, wie eine Hexe...ich hab Angst!!

„Hi!!!“ drängt sich, wie heißt der? Aki, genau! vor.
„Ehm...Hi!“ antworte ich und schüttele seine Hand. Schon fängt er an mich vollzulabern, wieso Mirjam nicht da ist. Ich höre ihm nur halb zu, weil es mich interessiert, was der bekiffte Vogel macht. Ich muss grinsen. Er läuft zur Tür und...BUP!!! haut der sich den Schädel an der Seite an. Ich versuche mir das Lachen zu verkneifen!
Wenigstens hält Gremlin die Klappe, um nach dem Vogel zu schauen. Mittlerweile setze ich mich hin und warte, dass es losgehen kann.
„Geht es wieder?“ fragte eine Assistentin Lauri. Wenn es dir jetzt sofort nicht besser geht und ich deswegen länger hier bleiben muss, mache ich dich fertig!
„Ja, ist ok!“ meint Lauri. Ich atme aus. Sie werden in den Nebenraum gebeten und warten, bis sie aufgerufen werden...

Lauri

Super...
Lauri, du bist der Held des Tages...
Jeder hat’s gesehen und darüber lachen die auch morgen noch!
Wehleidig streiche mir die nun pochende Stelle am Kopf.
Aki macht einen auf Übermutter und betüddelt mich erst mal in üblicher Manier zusammen mit dem Lockenkopf von eben...
Genervt über meine Eigene Inkompetenz Wände rechtzeitig zu erkennen und ihnen aus dem Weg zu gehen, werden wir in den Nebenraum, das Wartezimmer gebracht.
Jetzt heißt es warten, bis der Kerl...ähm... Markus seinen Text runter gelabert hat und uns rein ruft.
Der hat mich so aufs Übelste böse angeschaut, hab ich ihm was getan?
Naja, nicht das ich wüsste...
Nervös fange ich an in meiner Hosentasche nach meiner Kippenpackung zusuchen.
Bingo, gefunden!
Hastig zerre ich sie heraus, habe schon eine im Mundwinkel, als die Tante von eben kopfschüttelnd auf mich zu geht,
„Hier herrscht leider Rauchverbot, tut mir leid...“
Ja, aber nicht so leid, wie mir!
Thumbs up, echt klasse!
Missmutig stopfe ich die Packung wieder in meine Tasche.
Und dann, tatsächlich, nach einigen Minuten blick ein Licht auf, das Zeichen dafür, dass es los geht.
„So Jungs...und immer schön lächeln!“, Lockenköpfchen klopft mir und Aki auf die Schulter, Aki sieht sie an, grinst,
„Sehen wir so aus, als würden wir lächeln? Ich denke nicht...“, wieder den Blick nach vorne und das Mädchen bleibt irritiert stehen.
Gott sei dank müssen wir bei jeder dummen Show das Gleiche erzählen... ich gehe die Antworten in Gedanken noch mal durch...
Also, das neue Album, die Bandhistory, die nächste Single, der Vergleich mit HIM, den es eigentlich nicht wirklich geben dürfte, aber gut...
„Hei... wie geht’s?“, Markus streckt mir die Hand entgegen, als mich sein Blick trifft, werde ich wieder so endlos nervös...
Wir lassen uns auf der großen, gebogenen Couch nieder,dann kommt das Übliche Blabla...
Wie war die Reise?
Wie war die letzte Show?
...usw.

Eero redet heute ziemlich viel, soll mir recht sein.
Pauli scheint wie immer ganz woanders zu sein, er spielt gelangweilt an dem unterstes Knopf seines Hemdes rum, ne üble Angewohnheit...
„So, nun haben wir hier eine kleine Tradition...“, Markus Stimme reißt mich aus den Gedanken, ich sehe verwirrt in die Runde.
„Der ultimative MTV Select Fragebogen, an dem niemand vorbei kommt!“
Was soll denn das bitte sein? Ich ziehe wie automatisch meine Augenbraue hoch.
„Tja, und da die Frontmännchen ja immer die Ärsche der Nation sind, kommst auch du nicht drumrum...“, er erhebt sich schmunzelnd und winkt mich zu sich, ich zögere.
Was kommt jetzt?
Als mir jedoch Aki einen netten Stoß Richtung des kleinen Stehtisches gibt, gehorche ich.
„Also, ich lese dir nun Fragen vor und du beantwortest mit dem, was dir als erstes in den Sinn kommt, bzw. wahr ist...also, here we go...Dein Lieblingsvideoclip aus alten Zeiten?", er fummelt an den kleinen Karten rum...
„Nirvana, Heart-shaped Box“, ich habe Mühe mich zu konzentrieren Lauri:
„Und deine Idole?“
"Björk, Weezer, Muse."
„Deine Abhängigkeiten."
"Zigaretten." , und ja, wie gerne ich jetzt eine hätte...
"Wie viele?"
„Zu viele. Ein Pack am Tag."
"Wann hattest du das erste Mal Sex?", Ok, jetzt wird’s peinlich... ob mein Kopf wohl schon so rot ist, wie er sich anfühlt?
"Eigentlich ein bisschen spät. Ich war 20." , gesenkter Blick...
"Oh, wirklich? Und wie alt bist du jetzt? 20?"
„Ne, 24!“, haha, ja, führ mich ruhig vor...
"Okay, gut gemacht, Baby, gut gemacht... 20. Das ist wundervoll. Wie.. warum hast du gewartet?“, er klopft mir lobend auf die Schulter, ja, das amüsiert jetzt alle mal wieder ne Runde.
So, jetzt sag was Vernünftiges!
"Ich dachte, es muss etwas Besonderes sein.", sehr gut...
"Oh, du bist so romantisch, nicht wahr? Ich mein‘ das ernst, nicht ironisch. ‘S is‘ doch romantisch, mit 20...“, er zeigt den Vogel in die Kamera, denkt der, ich merk das nicht?
"Und wo? Das war die Frage. Erinnerst du dich?", ui, wenn ihr wüsstet...
"Werd ich dir nicht sagen."
"Oh, okay, schade. Dein peinlichster Moment?"
"Das hier. Wie du mich über mein Sexleben befragst."
"Warum sollten Fans euer Album kaufen?", na, endlich mal was einfaches!
"Es ist das beste Album auf der Welt."
"Was bevorzugst du? Mc Donalds oder Burger King?", man, ich weiß ja selbst nicht mehr, wann ich so n Schuppen zum letzten mal von innen gesehen hab...
"Nichts von Beidem. Ich ess‘ kein Fleisch."
"Das Erste, was du nach dem Aufstehen machst?", Wasser lassen... ich grinse.
"Wasser trinken."
"Was wolltest du werden, als du klein warst?", Konzentration... damals...wollte ich?
"Ich wollte ein Chef sein, weißt du?"
"Von was?"
"Essen machen, kochen.", aus dem Augenwinkel kann ich Pauli sehen, er grinst, ja, wir wollten mal zusammen n Restaurant auf machen...
"Oh, wirklich? Wie viele Liegestütze kannst du machen?"
"Du wirst mich bitten es zu zeigen, wenn ich 100 sage.", und ich lüge nicht mal...
"Nein, wir zeigen es nicht."
"Okay. Eine."
"Du bist ehrlich, das ist wirklich toll, dass du so ehrlich bist. Vielen Dank, das war’s schon. War es wirklich so horrormäßig?"
"ne, hab’s grad so überlebt...“, endlich! Finally setzten wir uns wieder zu den anderen.
Aki lacht sich fett einen ab, ja, über die Sache mit 20 kann ich ihn immer wieder amüsieren.

Markus

Hahahaha! Was ist denn das für ein Spätzünder? Mit 20? Und er ist 24! Dabei hatte ich doch auf 17 getippt. Naja, wenigstens hat sich meine Laune etwas gebessert! Lächelnd setze ich mich wieder neben die Jungs.
Was macht denn die ranzige Salami da? Sich einen runterholen? Ach, der macht mit seinem Knopf rum...Ich beäuge ihn misstrauisch und schüttele dann meinen Kopf.
„Also Lauri, du hast gesagt, dass Muse eine Band deiner Vorbilder ist.“ beginne ich.
„Ja“ nickt er und schaut mich eindringlich an. Bei diesem Blick stellen sich meine Nackenhärchen auf. Wieso nur? Das ist sehr komisch...Nachdem ich mich wieder gefasst habe, fahre ich fort...
„Sie spielen ja heute in Berlin. Wirst du auch mit von der Party sein?“ muss ich meinen Moderatoren Charme spielen lassen.
Auf einmal leuchten seine Augen auf und er lächelt mich verschmitzt an.
„Natürlich. Ich kann mir MUSE doch nicht entgehen lassen! Wirst du auch hingehen?“
Whoa! Eine Gegenfrage. Ist das denn erlaubt?
„Ja, werde ich...aber nun gut, meine Herrschaften, jetzt seht ihr erstmal, den Hit, den The Rasmus in Europa berühmt gemacht hat...“In the shadows“!“ Als ich das ankündige, macht Lauri eine Faust und lächelt, als ob er irgendwas gewonnen hätte. Wahrscheinlich sowas, wie eine Siegergeste.
Schon geht dieses „Ouhouu Ouhouu“ los. Wie dieses Lied mich den ganzen Sommer lang genervt hat.
Sie fangen an finnisch miteinander zu reden., außer Lauri, der schaut mich an.
...Sehr durchdringlich sogar.
Ich schaue ihn auch an, direkt in die Augen. Auf einmal fühlt es sich an, als ob die Welt in Zeitlupe läuft. Nur er und ich existieren...dabei wuseln andauernd irgendwelche Kabelträger vor uns, neben und und zwischen uns, rum. Ich habe plötzlich den Drang ihn leicht zu berühren, erhebe meine Hand und...
„Markus! Markus! Das Lied ist fertig in 5...4...3...2...1...“ Von der 3 zur 1 hat dieser Wollkopf nur die Handbewegung gemacht. „Da sind wir wieder mit The Rasmus!“ Wo ich das „Rasmus“ betone.
„Wie lange bleibt ihr noch in Deutschland?“ frage ich.
„Noch etwa 2 Wochen, weil wir noch 6 Gigs spielen werden.“ antwortet der Gremlin-Aki.
Als ob ich die Antwort nicht schon gewusst hätte...
„Genau! Und ihr könnt Tickets zu ihrem Gig in Köln gewinnen! Ihr müsst nur eine Frage beantworten:
Wie viele Gigs werden sie noch spielen? Wer gerade aufgepasst hat, weiß es! Also, ran an das Telefon und die MTV Select Hotline wählen...Wer in den nächsten 10 Minuten anruft, bekommt ihre neue Single „Guilty“ handsigniert mit nach hause geschickt“
Als ich meinen Text sagte, schnappte sich die Hexe eine Yam! und schaut sich gerade den Artikel „Warum alle Mädchen Lauri lieben und alle Jungs neidisch auf ihn sind!“ an.
Ich schaue darauf.
„Und? Weißt du, was dort steht?“ frage ich mit einer Klugscheißer-Mine.
„Klar“ sagt Hexe und liest mir die Überschrift vor.
„Woher kannst du Deutsch?“ frage ich verwundert und habe nicht mehr den Siegerausdruck auf meinem Gesicht.
„Finnisch ähnelt Deutsch sehr und ich lerne es schon seit ein paar Jahren.“ meint er. Aha!
Der Wollkopf wedelt neben der Kamera wie verrückt rum. Das soll anscheinend heißen, dass wir jemanden in der Leitung haben...

Lauri

Ja, komm schon Eero, gib ein bisschen an, mit dem, was du doch auch eigentlich gar nicht kannst.
Ablesen kann jeder... aber was es heißt, weiß er genauso wenig wie ich.
Markus deutet auf den Artikel, ich folge seinem Fingerzeig und da ich genauso wenig weiß, was da steht...und wieder bereue ich es, die Schule abgebrochen zu haben.
Na gut, diese Einsicht kommt ungefähr 10 Jahre zu spät...
„Oh, ich sehe, wir haben eine Anruferin... hallo?“
Anruferin?
Wieso überrascht mich das nur so was von überhaupt nicht?
„Hallo?“, ui, das nenn ich mal ne Stimmgewalt...da tut einem ja das Trommelfell weh...Leute, haltete eure Gläser fest, die könnten nun zerspringen.
„Ok, du hast eine Frage?“
„Ja, ja klar doch...“
„Ja, dann schieß mal los.“, er lehnt sich desinteressiert zurück und verschränkt die Arme hinterm Kopf.
Ein Stückchen seiner Haut wird frei, als das Shirt mit hoch rutsch.
Tolle Figur.
Verdammt!
Lauri! Wo schaust du denn wieder hin?
Fantastisch, jetzt hast du die Frage nicht verstanden...
„Kann sie noch mal fragen? Ich hab es nicht verstanden...“, flehend sehe ich zu Markus.
„Was? Ach so... ja, klar, sie hat gefragt, ob du ne Freundin hast.“, ein genervtes Augenrollen von Aki und den Jungs.
„Ähm, nein ich bin Single... oder einfach nur beziehungsunfähig...“, verlegen kratze ich mich am Kopf.
„Wieso fragst du? Rechnest du dir Chancen aus?“, Markus hat ein fieses Grinsen drauf...
„Ähm also... ich...“
„Ist nicht wichtig, also, du kriegst die Single und gut...“, kurzer Hand würgt er sie ab und schaut wieder zu uns, zu mir...

Markus

„...hab Spaß damit! Tschau!“ Schon war sie aus der Leitung verschwunden. Dieser Lauri sieht gar nicht mal so schlecht aus, wenn ich es mir recht überlege. Kurz schaue ich ihn an und bekomme mitgeteilt, dass wir noch eine Anruferin haben.
„Wie’s aussieht haben wir noch jemanden in der Leitung, der eine Frage hat. Hi Frän!“ künde ich ein Mädchen an.
„Hei!“ sagt eine freudige Stimme, bestimmt wieder so eine „Lauri-Tusse“.
„Schieß los, was willst du die Jungs fragen?“ frage ich genervt.
„Ich wollte mal wissen, ob Lauri einen kleinen Schwanz hat...“
Lauri, der gerade einen Scluck Wasser trinkt, verschluckt sich! Ich stehe auf und klopfe ihm auf den Rücken. Als, ich seinen Rücken anfasse, bekomme ich etwas Gänsehaut. Der Junge hat gut trainiert.
„Geht’s wieder?“ frage ich nachdem er sich schon wieder beruhigt hatte. „Ja, danke..“ lächelt er gequält. Ich bleibe hinter ihm stehen. „Ok, zu deiner Frage...Lauri, was ist deine Antwort?“ dabei lege ich ihm meine Hände auf die Schulter und schaue ihn von oben an. Mich interessiert das jetzt auch! Ich will wissen, ob unser Vogelmann nur Federn in der Hose hat oder was anderes...
„Also...ehm...ich möchte dazu keine Stellung nehmen...“ drückt er sich. Oh, dich möchte ich auch mal in eine Stellung nehmen...Mist, was denkt mein perverses Hirn wieder? Um genauer zu sein, mein Hirn in der Hose...apropos...da rührt sich doch was...bei dem Gedanken...Fuck! Ich stelle mich dichter an Lauri, sodass es niemand sieht. Ich schlucke.
„Also, Frän, wie du gehör hast, möchte er sich nicht äußern...tut mir Leid. Wir können ich nicht zwingen...“ Ich lache. „Du bekommst trotzdem auch eine Single mit Autogrammen für deine tolle Frage!“ Ja, außerordentlich toll! So toll, dass ich n Ständer bekomme...

Lauri

Darf das wahr sein?
Dürfen die solche Wörter überhaupt im Fernsehen sagen?
Also... ne echt hei...das hatte doch nicht sein müssen...
Das ist nun wirklich mal die absolute Privatsphäre...
Solche freakigen Mädchen gehören eingesperrt und anschließend gehört der Schlüssel weg ge...
Moment...
Markus’s Hände ruhen immer noch auf meinen Schultern, langsam, unaufhaltsam dringt die Wärme durch den Stoff, mir wird etwas warm...
Etwas heiß...
Und als ich mich etwas, von dem Schock, den diese Frage bei mir ausgelöst hatte, wieder entspannter nach hinten lehne, kann ich eines mehr als eindeutig spüren...
Nein, das kann ich sein...
Lauri... der Kerl hat genau das in der Hose, was du auch hast:
Das kleine schwarze Ding fürs Mirko...
Nein, nicht wirklich... das ist nicht so...so...so halt!
Das ist schlicht und ergreifend nicht so männlich!
Irritiert lege ich meinen Kopf in den Nacken, sehe ihn an und tatsächlich, sein verunsicherter Blick spricht für sich...
Kurz verharren wir so, uns immer zu in die Augen starrend, doch dann zuckt er zusammen.
Eine Regieanweisung... der nächste Videoclip...

Markus

Scheiße...scheiße, scheiße, scheiße!!! Jetzt ist er genau mit seiner Nase an meinem Schenkel und schaut mich an. Ich reiße mich zusammen, schlucke erstmal und sage dann: „Hier ist Eamon mit ‚Fuck it (I don’t want you back)’. Dieses Lied geht mir mittlerweile ziemlich auf den Sack...“ Fuck!!! Das war eine scheiß Redewendung. Lauri grinst sich gerade einen ab...na toll! „...aber ihr habt es gewählt und daran kann ich nichts ändern. Gut, hier ist Eamon, viel Spaß!“
Als die Kameras abgeschaltet werden, dreht sich unser Herr Vogel rum und lächelt mich an. Was willst du, Papa Schlumpf?
Wann ist denn endlich dieses verdammte-pupertierende-hirnlos-machende-Show vorbei? Ich werde nur wieder nervös...und warum guckt der mich immer noch an???
„Was gibt’s?“ frage ich Lauri in einem coolen Tonfall.
Er lächelt weiter.
„Du hast nen Ständer“ sagt er leise. Was ein schlauer Junge!!! Applaus für ihn, dem sprechenden Vogel. „Ja...“ ich gehe in die Hocke hinter dem Sofa und flüstere mit Lauri weiter. „Weshalb?“ Oh, weil du mich ziemlich geil gemacht hast???
Ich setze an etwas zu sagen, doch dann ist der Clip vorbei und ich stelle mich wieder hinter Lauri und warte, dass die Beule in der Hose verschwindet. „Ja gut, das sind wir wieder mit The Rasmus.“
Alle grinsen. „Ihr könnt noch anrufen, ihnen eine Frage stellen und somit auch eine der neuen Singles abstauben...“ Wenigstens kann ich mich noch zusammenreißen. Aber was macht er? Er lehnt seinen Kopf zurück, genau an meinen Schritt... lange halte ich das nicht mehr aus.. Der Kerl macht das doch extra!!! Scharf ziehe ich Luft ein, behalte sie kurz in meiner Lunge und atme sie dann langsam aus. Was soll ich machen? Ich sehe ihn von oben herab und er grinst mich verschmitzt an. Kröte! Ahh, es ist jemand in der Leitung...

Lauri

Ne, also, wer mir so dreist seine Kommentare an den Kopf knallt, der darf auch n bisschen leiden...
Aber wieso lasse ich mich auf dieses dumme, kindische Spiel ein?
Wieso mache ich bei dieser sinnlosen Neckerei mit?
Er muss sich schwer zusammen nehmen, ja, er tut zwar immer so unnahbar, jedoch ist auch er nicht perfekt... auch er kann einmal unsicher werden und sei es nur für kurze Zeit, doch selbst diese Zeit kann äußerst amüsant sein...werden...
Und weil ich ja, so gerne Spielchen spiele, drehe ich gekonnt meinen Kopf zu den Jungs, wobei ich den Druck auf seinen Schritt nur ein wenig verstärke.
Er stockt.
Und ich kann mir mein Grinsen nicht verkneifen...
Und in mir wächst der Drang meinen Kopf weiter zu bewegen, auszutesten, auszureizen, wie lange er dies noch mit machen würde, bevor ihm die Hose platzt...
„...oder was meinst du Lauri?“
„Hm?“, verwirrt sehe ich zu Pauli, runzle die Stirn.
Ich stelle fest, ich lasse mich zu leicht ablenken...das ist nicht gut...
„Lass stecken...“, sichtlich genervt rollt er mit den Augen und wendet sich zu Eero, der ihm eindeutig mehr Aufmerksamkeit schenkt, als ich es tue.
Irgendwie tut es mir ja leid...
Markus kündigt den nächsten Clip an, geht dann wieder hinter mir in die Hocke.
„Du kannst aber auch n ganz schönes Arschloch sein, oder?“, sein Kopf, dem meinen so nah, dass mich sein warmer Atem am Hals streift.
„Ich gebe mir Mühe...“
„Naja, du musst noch so einiges lernen Kleiner...“, mit diesen Worten stütze er sich mit seinen Händen auf meinen Schultern ab und erhebt sich, stolz schreitet er um das Sofa, setzt sich dann wieder zu uns nach vorne.
An seiner Hose zeichnet sich nichts mehr ab, er ist völlig gefasst.
Na warte...

Markus

Endlich keine Beule mehr! Hastig setze ich mich wieder hin. Lauri schaut mich ganz schön geschockt an. Stolz lächle ich in mich hinein. Ich trinke einen Schluck Wasser und lehne mich entspannt zurück. Das passiert mir nicht noch mal...
Für einen Moment schaltet sich mein Gehirn ab und nimmt nur noch meine Gedanken wahr. Das Konzert wird toll heute Abend...
Ja, wird es, sicherlich...Ach, er ist ja auch dort, ob wir uns sehen? Unwahrscheinlich...auf einem Konzert...? Naja...
„Hey, der Clip ist gleich fertig, Mr. Black!“ Mr. Black? Ich schaue an mir herunter.. Hm...wieso habe ich heute nur schwarz an? Schicksal? Ich weiß es nicht...Trage doch nur ne schwarze Hose, ein schwarzes T-Shirt und nen schwarzen Mantel...(stellt ihn euch mal vor, wie bei MTV Countdown *sabbberrrr*) Ok, ist mir jetzt auch egal! Ich schaue auf die Uhr. Yeah! Noch ca. 3 Minuten, dann ist Schluss. Ich schaue zu Lauri, der mich immer noch, wie n Auto anglotzt.
„Tja...ich glaube unsere Wege werden sich bald trennen, Vogelmann!“
„Da hast du wohl Recht, Mr. Black!“ grrrr...wie kommt der bloß auf so nen Namen...Aber das hört sich doch toll an:
Rendez-vous mit Markus Black!
Mhuhahaha, das gefällt mir. Wieder schwebe ich in meine Traumwelt...Brian Molko, Braz, Stuart Townsend, Lauri...was? Lauri??? Wie komm ich denn da drauf, wenn ich geile Kerle durchgehe?
Ich sterbeeeee....
„Nun gut, da sind wir wieder. Leider ist die Stunde schon vorbei und wir müssen uns verabschieden. Recht herzlichen Dank für die Aufmerksamkeit, hier ist Kelis, auf Wieder sehn!“
Die Spinner-Finnen winken noch mal in die Kamera und dann stehen sie auf. Ich versuche so schnell wie möglich in meinen Umkleideraum zu kommen, doch jemand, namens Vogel, lässt mich nicht hinein...

Lauri

Wie lustig, er glotz wie n Kleintransporter,
„Was stehst du da rum? Hast du verlernt, wie man läuft?“, er runzelt die Stirn und ich lehne mich wortlos in den Türrahmen.
„Was sollte das darstellen im Studio gerade eben?“, ich muss das wissen, ich werde mich nicht einen Zentimeter fort bewegen, ehe er mir eine Antwort gegeben hat...
„Naja, weißt du...“, er fährt sich einmal durch die Haare, sieht mich dann wieder an.
Der Blick seiner dunklen Augen verändert sich ein wenig, wird dringlicher, bestimmter.
Einen kleinen Schritt kommt er auf mich zu, legt seine Hände auf meine Brust, schiebt mich durch die Tür ins Zimmer.
Was wird das denn jetzt?
Markus dreht sich kurz um, verschließt die Tür, wieder dieser Blick und dann...
Fordernd presst er seine Lippen auf die meinen, mir stockt der Atem... oder habe ich einfach nur vergessen Luft zu holen?
Seine Zunge streicht über meine Lippen, hinterlässt eine heiße Spur, bis ich ihr Einlass gewähre und alles in einem feuchten Kuss endet.
Mir wird ganz warm, seine Hände, die immer noch auf meiner Brust ruhten, rutschen nun an meinen Seiten herunter, gleiten dann, fast unbemerkt unter mein Shirt.
Mir entweicht ein leises Stöhnen.
Was tun wir hier?
Aber ist dies nicht das, an was ich die ganze Zeit gedacht habe im Studio?
Wollte ich ihn denn nicht so spüren?
Nein, ich wollte mehr...
Aber ich kann das nicht...noch nicht.
Und somit löse ich mich von ihm, irritiert sich Markus mich an und es tut mir leid, als ich „Es tut mir leid...“ sage und in im Zimmer zurück lasse.

Markus

Er stellt sich mir also in den Weg...
„Was stehst du da rum? Hast du verlernt, wie man läuft?“ entwicht es mir.
Lauri möchte wissen, was das also sollte? Er schaut mich so wundervoll an...Ich muss ihn einfach küssen. Schon sind meine Lippen an den seinen. Möchte den Kuss vertiefen und schiebe meine Zunge an seine Lippen. Nach kurzem Zögern lässt er mich seinen Mund erforschen. Unsere Zungen berühren sich erst kurz und süß, dann wollen sie ineinander verschmilzen. Lauri scheint es zu genießen. Sein Stöhnen ermutigt mich weiter zu machen...mir wird ganz warm bei den Berührungen...möchte seine Haut auf meiner spüren. Mit einer letzten Zungenberührung ist unser Kuss beendet. Ich streife meine Hände an seinen Seiten entlang und fahre dann langsam unter sein Shirt. Seine Haut glüht förmlich...will ihn...Lege meine Hand auf seinen Brustkorb. Er schaut mich an.
Habe das Bedürfnis ihn wieder zu küssen...
Meine Lippen nähern sich seinen...schließe meine Augen...
Ich merke, wie er mich von sich schubst, ein „Es tut mir leid“ rausquetscht und geht... Verwirrt stehe ich in meiner Umkleide und weiß nicht, was ich tun oder denken soll. Traurig setze ich mich auf eine Couch, lege den Kopf in meine Hände und denke nur noch an ihn...

23.00 Uhr/ Afterparty von den MUSE Konzert

Mit einem Vodka bewaffnet schlendere ich durch den Raum voller unbekannter Leute. Nach einer Weile setze ich mich an die Bar und verlange nach noch einem Vodka. Der Barkeeper schaut mich an verwundert an und schenkt mir nach.
„Lassen Sie...Lassen Sie die Flasche da...“ bitte ich den Barkeeper, dessen Name Joe ist. Er nickt und lässt sie stehen. Ich drehe mich mit meinem Barhocker rum, um die Masse anzuschauen. Seit heute Nachmittag hatte ich nur über Lauri nachgedacht. Wieso er mich ihn überhaupt küssen gelassen hat, weshalb er dann gegangen ist...usw.
Auf einmal erspähe ich jemanden, der aus dem Getümmel heraussticht: Lauri.
Ich freue mich, aber fühle mich auch gleichzeitig mies...
Er sieht herüber, schaut mich an und kommt auf mich zu...
Meine Augen weiten sich.

Lauri

Ok, jetzt heißt es Augen zu und durch...
Es ist nicht meine Art mich Dingen zu drücken, auch wenn man mich früher oft zu meinem Glück hat zwingen müssen.
Heute muss ich mich selbst zwingen...falls er mich nach der Zurückweisung noch ran lässt.
Unsicher lächle ich ihm entgegen, winke sogar leicht.
Er sich nicht so wirklich glücklich aus, ob ich der Grund dafür bin?
Vielleicht...und vielleicht will mich das auch nicht interessieren...
Als ich Markus dort in seiner Umkleide zurück gelassen hatte, brannten meine Lippen förmlich noch.
Es war so ein anders, aufregendes Gefühl ihn zu spüren.
Und es tut mir einfach nur leid, dass ich mich nicht so gehen habe lassen konnte, wie ich eigentlich doch gewollt hatte.
„Hei...alles klar?“, unsicher setzte ich mich neben ihn, auf den rechten Barhocker, versuche seinen Blick einzufangen, ich scheitere...er schaut weiterhin auf die Menge.
Klasse Lauri und die Frage eben hättest du dir auch sparen können...ganz toll...Daumen hoch!
„Natürlich ist alles klar, ich war gerade auf nem Musekonzert... da geht’s einem immer gut!“, anteilnahmslos nimmt er einen Schluck Wodka, vermutlich aus der Flasche, die hinter ihm steht.
„Hör mal, es tut mir ehrlich leid... ich weiß echt nicht, was in mich gefahren ist, OK?“
„Naja, eines kann ich dir sagen: ich war es nicht, der in dich gefahren ist!“, ruckartig erhebt er sich, lässt mich mit meinem Schock und meiner Sprachlosigkeit zurück an der Bar.
Hat er das gerade ernsthaft gesagt?
Ja, denn so kaputt sind meine Ohren von Paulis Gitarrenriffs dann doch noch nicht...
Ok Lauri, entweder du versauerst ihr und schießt dir alle Lichter aus, oder du tust jetzt das, was du solltest!
Los...geh ihm nach!
Einmal streiche ich mir noch unbeholfen übers Gesicht, dann hüpfe ich vom Hocker und suche ihn.

Markus

Genervt stehe ich auf und laufe in die Menge, immer noch das Glas haltend. Vor lauter tanzenden Leuten kann ich mich nicht richtig bewegen, deswegen tanze ich einfach mit!
Ich sehe, dass Lauri Richtung Zielopfer Markus kommt. Doch ich ignoriere ihn.
Er tippt mir auf die Schulter und ich drehe mich um.
Lauri lächelt sanft.
„Hör zu...es tut mir schrecklich Leid, ich wollte den Kuss nicht enden lassen...und genauso wenig dich dort einfach stehen lassen...fangen wir noch mal von neuem an?“ Es sprudelte einfach alles aus ihm heraus.
„Du weißt nicht, wie sehr du mich verletzt hast...im ersten Moment stöhntest du noch vor Aufregung und im nächsten rennst du einfach heraus. Ich fühle mich verarscht!“
„Ich weiß, aber...bitte?“ Er wendet ein Lächeln an, dem man nicht widerstehen kann.
Meine Mine erhellt sich.
„Ok...“ gebe ich nach. Lauri umarmt mich und ich ziehe seinen Duft ganz tief ein. Ich spüre, wie er mir einen kleinen Kuss auf die Schulter gibt. Ich grinse. Er lässt von mir ab.
„Magst du...vielleicht...tanzen?“ fragt er ganz schüchtern.
Ich nicke und schlinge meine Arme um seine Taille. Es ertönen Muse „Plug in baby“. (Was für eine Ironie, auf einer Muse-Afterparty wird Muse gespielt). Lauri legt seinen Kopf auf meine Schulter. Ich hatte vergessen, wie gut sich das anfühlt, jemanden zu haben, der einen umarmt. Rhythmisch tanzten wir und Lauri sang leise mit...
„Lauri...“ beginne ich und sehe ihn an.

Lauri

Und so wie seine Stimme meinen Namen raunt durchfährt mich ein Schaudern.
Verdammt, was macht er mit mir?
Verdammt, was machen wir hier?
Was ist, wenn uns hier die Leute sehen, die es nicht sehen sollten?
Das könnte ich den Jungs, der Band nicht an tun.
Und so löse ich mich schweren Herzens von Markus, verwundert sieht er mich an.
„Tut mir leid, aber ich will nicht, dass...“, toll, soll ich ihm sagen, dass ich nicht mit ihm gesehen werden will?
„Dass...?“, er runzelt die Stirn.
„Naja, dass...“, Ok, einatmen...ausatmen...
„Du willst es nicht riskieren, was?“
Unsicher nicke ich mit dem Kopf, meine Hände liegen allerdings immer noch um ihn geschlungen auf seinen Schultern.
„Ich kann das den Jungs nicht antun, verstehst du? Wir haben da unser ganzes Leben für geschuftet und...“, sanft bringt er mich durch das Auflege seines rechten Zeigefingers zum Schweigen.
„Scht...is schon gut...dann lass uns gehen...“
wieder ein stummes Nicken von mir.
Und ich weiß nicht im geringsten, worauf ich mich durch dies Geste eingelassen habe.
Und momentan scheint es mich auch herzlich wenig zu kümmern, denn mein Gefühl sagt mir, es ist richtig und es wird gut...
Vielleicht sogar besser, als ich es mir vorstelle.
Aber was kann ich mir schon vorstellen?
So etwas habe ich noch nie getan, es ist gänzlich neu für mich und...
...ich werde nervös, wie kurz vor dem Sturz in die Tiefe bei einer Achterbahnfahrt...

Markus

Unauffällig schieben wir uns zwischen den Leuten zum Ausgang durch. Keiner hat uns gesehn!
Draußen atmet Lauri erstmal durch. Es bildet sich eine kleine Wolke, als er das tut. In diesem Moment hat er so ein Funkeln in seinen Augen...sowas habe ich noch nie gesehn...es fasziniert mich. Dieser ganze Moment fasziniert mich:
Wie Lauri dort steht, wie seine Augen funkeln und wie sich diese kleine Wolke gebildet hatte, als er atmete...
Ich glaube...
Nein, ich weiß...das ist das Schönste, was ich in meinem ganzen Leben jemals gesehen habe...dieser Moment! Auf einmal grinst er mich an...
„Was ist?“
Ich zögere...
„Du..du bist wunderschön“ kommt es aus mir heraus.
Er sieht verlegen weg...
„Danke..“ lächelt er und nimmt meine Hand ganz zaghaft.
Also, kann er doch sanft sein und nicht wie er sich immer so cool zeigt. Nur man sieht es ihm nicht an!
„Magst du mit zu mir kommen?“ frage ich.
Er nickt.
Hand in Hand gehen wir die Straße entlang, denn ich wohne nicht weit entfernt von hier. Am liebsten würde ich ihn jetzt küssen, doch er scheint ganz in Gedanken zu sein...sein Blick auf den Boden gesenkt...
Ich merke, wie er anhält...und drehe mich um.
Lauri schaut mir in die Augen...seine Hand gleitet über meinen Oberkörper, zu der Schulter und dann an meine Wange...und auf einmal habe ich seine weichen Lippen auf meinen.
Es ist ein ganz zaghafter Kuss, ich spüre seine Zunge an meinen Lippen und gewehre ihr den Einlass in meinen Mund. Dort treffen sich unsere Zungen und reiben sinnlich aneinander...
Dieser Kuss soll niemals enden...

Ich lege meine Arme um seine Schultern und lasse ihn weiterhin über meinen Brustkorb streicheln. Ich hatte fast schon vergessen, wie gut sich das anfühlt. Langsam lassen wir voneinander ab, ich mache einen kleinen protestierenden Seufzer, lasse ihn aber gehen. Wir lächeln uns an.
„Ist es noch weit wo du wohnst?“ fragt er schüchtern lächeld.
Ich schüttele den Kopf, nehme seine Hand, laufe los, biege um eine Ecke und bleibe vor einer Tür stehen.
„Da sind wir...“ meine ich und schließe die Tür vom Hochhaus auf.
„In welchem Stock wohnst du?“
„In dem Ersten...“
Nach ein paar Stufen stehen wir vor meiner Wohnungstür. Etwas aufgeregt schließe ich sie auf. Es ist schon etwas her, seitdem ich das letzte Mal einen Freund...oder ist es nur ein One-Night-stand? Ich weiß es nicht, naja, Herrenbesuch hatte.
Ich nehme Lauri die Jacke ab und sage ihm, dass er ins Wohnzimmer gehen kann. Er nickt und begibt sich dorthin... derweil starre ich seinen Hintern an. Der Gedanke, wie sich der Stoff seiner Hose daran reibt, macht mich verrückt. Wie sich die Hose den Konturen seines Arsches anpasst ist unglaublich! Würde ihn am liebsten jetzt anfassen. Bevor ich mich hinsetze, mache ich „I know“ von Placebo an (Nein, nicht, weil ich so ein Placebo Fan bin, sondern, weil es ein gutes hm...Fick-Lied ist^^) und setze mich neben ihn. Starre seine Lippen an und fange stürmisch an ihn zu küssen...unsere Zungen haben wieder zueinander gefunden und reiben wieder energisch aneinander...Lauri legt sich auf das Sofa und zieht mich mit ohne den Kuss zu unterbrechen. Er legt seinen Kopf schief, damit wir den Kuss vertiefen können...dabei lässt er ein kleines Stöhnen heraus und ich kann mir ein Stöhnen auch nicht verkneifen. Spüre schon deutlich, dass er angeturnt ist...das ermutigt mich weiterzumachen...

(Dieser Teil ist meiner Süßen Sana gewidmet! *knutscha*)

Ich schiebe vorsichtig ein Stück seines Hemdes hoch und schaue ihn an...mit seiner Einverständnis ziehe ich es ihm aus. Er hat einen tollen Oberkörper! Kann es mir nicht verkneifen mit meinen Fingerspitzen über ihn zu fahren. Dabei zuckt er etwas zusammen. Also, kitzelig ist der Kleine!
Ich stehe auf und führe Lauri auf mein Bett. Dort lässt er sich drauffallen und wartet, dass ich zu ihm komme. Ziehe mein Hemd aus und lege mich zu Lauri...naja, eher halb auf ihn drauf und küsse seinen Brustkorb...fahre mit meiner Zunge dann zu einem seiner Nippel und umkreise diesen. Lauri stöhnt vor Verlangen und versucht sich unter mir stillzuhalten. Ich fahre etwas weiter nach unten zu seinem Bauchnabel und dippe meine Zunge hinein.
Plötzlich sitzt Lauri aufrecht vor mir und öffnet hastig seinen Hosenknopf, hebt sich etwas und streift dann die Hose ab.
Ja, er hat schon einen ordentlichen Ständer!
Jetzt fuchtelt er auch an meiner Hose rum und ich lasse ihn sie ausziehen. Unsere Lippen treffen sich wieder und wir küssen uns leidenschaftlich. Lauri wird etwas dominanter und legt sich mit seinem Gewicht auf mich drauf. Dabei streifen sich unsere Schritte aneinander, ich stöhne auf und drücke meine Hüften an seine. Er beißt sich auf die Unterlippe, um nicht zu laut zu sein.
„Markus...“ presst er heraus... Ich atme schnell...
Mein Gott...wie geil es mich macht, wenn er meinen Namen stöhnt.
„Markus, ich will dich...“

Lauri

Meine Brust auf seiner, sein Atem an meinem Hals und sein Duft in meiner Nase...
Ich will den Verstand verlieren, durch ihn, in ihm.
Und die Frage, was wir hier tun, wird mit Großmut verdrängt.
Fordernd fährt seine Zunge die Konturen meiner Lippen nach, ehe wir ein mal mehr alls in einem, für meine Verhältnisse, viel zu unbändigen Kuss ertränken.
Sachte schiebt Markus seine Hand in meine Boxershort, ich ziehe scharf die Luft ein, als er über meinen Hintern streicht.
Und gänzlich unbemerkt greift die andere nach dem Gummizug und zieht sie langsam herunter.
Das ist die pure Folter, wie tut er dies alles mit einem Anflug von Unbeschwertheit, während ich mich auf ihm quäle?
"Lauri...", ich erschrecke fast ein wenig, als seine Stimme nahe meinem Ohr erklingt,
"Lass dich einfach fallen...", sanft streicht seine Zunge über mein Ohr, dann gleitet die an meinem Hals herunter und hinterlässt seine Spur, die dem Feuer aus der Hölle nicht ähnlicher sein könnte.
Es scheint ich sei von Schwindel befallen, als er mich neben sich legt und sich mit einem umwerfenden Lächeln über mich beugt.
"Lass mich einfach machen...", und seine Küsse, die sich anfangs nur auf meinen Brustkorb beschränkt hatten, wandern tiefer, tiefer als sie vielleicht hätten sein dürfen.
Ein intimer Kuss, ich kralle mich mit meinen Händen in seinen Haaren fest, ich kann nicht mehr.
Alle Vorsätze, ruhig zu bleiben verschwinden, werden von einem lauten Aufstöhnen weggeschwemmt.

Markus

Seine Haut schmeckt so gut...er stöhnt auf, als ich bei seinem Bauchnabel angekommen bin... es ermutigt mich weiterzumachen und so küsse ich von seinem Bauchnabel bis zu seiner Boxershorts hinunter...ich küsse auch seine Erektion, die nicht mehr zu verbergen ist.

Er bäumt sich unter mir auf...
Er stöhnt meinen Namen...
Er will mich...

Langsam ziehe ich den Bund von seiner Shorts tiefer und küsse jedes kleine Stückchen Haut, das dabei sichtbar wird. Lauri hebt sein Becken, sodass ich das Stück Stoff, das uns voneinander trennt, ihm ausziehen kann.
„Markus...berühre mich...“ befiehlt Lauri schnellatmend. Ich liebe es, wie er das „r“ rollt... Das lasse ich mir nicht zweimal sagen und schon ist meine Zunge an seinem steifen Penis. Ich nehme ihn noch nicht in meinen Mund, möchte ihn lieber noch etwas quälen und gleite mit der Zunge über seine ganze Länge. Um ihn noch mehr anzumachen lege ich meine Hand auf seinen Schwanz und mache rhythmische Bewegungen. Das ist zu viel für ihn!
„Bitte...ich möchte dich küssen...“ meint er und zieht mich hoch, wo sich auch schon unsere Lippen finden...

Lauri

[Gastwriter Wizz hat an dieser Stelle mal meinen Dank füa ihre Unterstüzung verdient *kissgeb*]

Oh Gott, wie unbeschreiblich...
Gibt es das wirklich, dass man sich schon immer nach etwas gesehnt hat, was man zuvor noch nie empfinden durfte.
Aggressiv, rau, herb, überlegen und dominant... anders.
Einfach Mann.
Eine Zunge, die nichts hinterlässt als brennende Spuren und Atemlosigkeit, während seine raue Haut über meine Wangen streift und äußerlich zum Glühen bringt, was innerlich schon längst in Flammen steht.
Plötzlich schmuggelt sich forsch sein Knie zwischen meine Beine.
Ein Spiel, eine Aufforderung, der ich schmunzelnd folge.
Lasziv lasse ich meine Fußspitze über die empfindliche Innenseite seines Beines und seiner Kniekehle gleiten, stoppe, als ich sein leises Lachen in unseren Kuss mischt.
So? Ich bin also amüsant?
Mit einem spielerischen Knurren versenke ich meine Zähne in seiner Unterlippe, kralle meine Finger in seine Schulter und ziehe energisch mein Bein über seinen Hintern und drücke ihn nach unten.
Seine Lippen wandern langsam zu meinem Hals und sein Atem versengt meine Haut.
Verhaltene Küsse, eine abwartend kreisende Zunge und jede Initiative bei mir.
Gibt es nun noch ein Zurück?
Will ich ein Zurück?
Fordernd presse ich mein Becken gegen seines.
Nein, kein Zurück. Nicht für mich.
Markus hebt seinen Kopf. Spiegeln seine Augen wirklich Verblüffung wieder?

Markus

Ich schaue ihn an...wie schön er doch ist...in seinen Augen sehe ich Lust, Begierde und Leidenschaft. Er will es, genauso wie ich...
Ich lasse mich auf ihn sinken, um mit meiner Hand aus einer Nachtischschublade Gleitgel zu holen.
Er schaut mich etwas verwundert an... Ich drücke das Kühle Gel heraus, schmier sie auf meinen steifen Penis und auch etwas auf Lauri’s „Eingang“.
„Ich möchte so tief in dir sein, wie es nur geht...“ hauche ich Lauri ins Ohr und als ich das „tief“ sage, schiebe ich 2 meiner Finger in ihn. Er stöhnt laut auf und hebt sein Becken. Ich lasse meine Finger in ihm kreisen und versuche überall hinzukommen.
„Natürlich werde ich noch tiefer in dir sein...als das hier...“ Er stöhnt wieder auf, aber diesmal war es ein tiefes rausgepresstes Stöhnen. Langsam ziehe ich meine Finger heraus und setzte mich zwischen seine gespreizten Beine. Noch ein letzter Blick, um sicher zu gehen...ok!
Nach seiner Einverständnis dringe ich langsam in ihn ein. Er stöhnt schon bei der kleinsten Berührung...
Ich fange an mich zu bewegen...
Rhythmisch, an ihn drückend und schnell...


Lauri

Oh mein Gott...noch nie habe ich so etwas gefühlt, fühlen dürfen.
Markus ist einfach überall, auf mir, in mir...
Er stößt immer schneller zu und ganz unbewusst grabe ich meine Fingernägel in seinen Rücken, er stöhnt auf und seine Stimme lässt meine Sinne nur noch weiter schwinden.
Der Verstand längst von der eigenen Lust weggeschwemmt und wieder angespült in Form purer Leidenschaft.
Mein ganzer Unterleib bebt, es fühlt sich so unglaublich an...
Ich suche den Weg zu seinen Lippen, sie sind vor Anstrengung fest aufeinander gepresst, doch als er meinen Kuss spürt entspannen sie sich und Markus erwidert meine Geste der Zärtlichkeit.
Eine seiner Hände, mit denen er sich seitlich meines Kopfes angestützt hat streicht mir über die Wange, zur Beruhigung?
Die brauche ich sicherlich nicht...
Dies gehört zu den besten Dingen in meinem Leben, was ich bisher gemacht habe.
Ich greife nach seiner Hand, befreie seinen Rücken von meiner Quälerei und streiche über seinen Handrücken, er grinst.
Und wieder stößt er härter zu, alles in mir zieht sich zusammen, jede Faser meines Körpers ist angespannt und von Erregung geflutet, innerlich koche ich, nein, ich brenne.
Und ein unglaubliches Gefühl schleicht sich langsam aber unaufhaltsam an...
Auf Markus’ Stirn haben sich kleine Schweißperlen gebildet, ich küsse jede einzelne fort und sein Geschmack benetzt meine Lippen.
Bitter und salzig.

Markus

Sein Kuss entspannt mich und varanlasst mich noch härter zu stoßen. Ich merke, wie er sich etwas anspannt, was wohl heißen wird, dass er bald kommt. Lauri stößt zurück und so finden wir wieder einen gemeinsamen Rhythmus. Und wieder steigt meine Erregung, nur noch ein paar Sekunden, dann könnte ich explodieren vor Lust.
Er gibt leise und hastige Laute von sich...ich schiebe mich mit meinen Füßen noch tiefer in ihn hinein, stoße fest zu und stöhne. Es ist ein gutes Gefühl so einen tollen Mann unter mir zu haben und ihn zu befriedigen. Meine Augen waren geschlossen, doch jetzt mache ich sie auf, um Lauri beim Kommen zu sehen. Nach etwa 2 Stößen kommt er und es ist wunderschön seine Lust im Gesicht geschrieben zu sehen. Er ergießt seinen Samen über sich...
Das ist zuviel...
Zu viel für meine Sinne...
Zu viel für mich...
Mit einem Aufschrei komme ich und ergieße mich in ihm. Bei diesem Gefühl stöhnt Lauri nochmals auf. Ohne jegliche Kraft lasse ich mich auf ihn sinken und genieße diese so genannten „Aftershocks“.
Er streichelt meine Schulter auf und ab.
„Hey Schönheit...“ lächele ich ihn an.
„Hey...“ grinst er zurück.
Ich ziehe mich aus ihm heraus und lege mich neben ihn.
Klischeemäßig zündet er sich eine Zigarette an...
Mir wird bewusst, dass aus uns beiden nix wird...nur Sex!
Während er genüsslich an seiner Zigarette zieht, stehe ich schon auf und ziehe eine Boxershorts an. Lauri schaut mich fragend an. Ich überlege kurz.
„Ich glaube, du solltest bald gehen...“
Fragezeichen auf seinem Gesicht.
„...sonst vermissen deine Freunde dich noch...“
Licht geht auf, Herr Ylönen!
Er drückt die Zigarette im Aschenbecher aus und zieht sich auch an.
„Soll ich dir ein Taxi rufen?“
„Wäre nett...“
Schon tippe ich die Nummer der Taxi-Stelle ein und sage jemanden meine Adresse.

Kurze Zeit später klingelt es und ich finde uns vor meiner Tür wieder.
„Also...ich denke, wir sehn uns spätestens beim nächsten Select wieder, Lauri.“
Er nickt.
„Oder auch auf einem eurer Konzerte.“ lächle ich.
„Das wäre toll...“
Ich nehme ihn in meine Arme und küsse ihn leidenschaftlich.
„Behalte meine Küsse in Erinnerung.“ grinse ich.
„Das werde ich auf jeden Fall!“
„Bis dann, Kleiner...“
„Heippa, Pikku“

Sobald Lauri weg ist, schalte ich „Scared of girls“ von Placebo an und schaue aus dem Fenster, wie er ins Taxi einsteigt und ohne Geräusche wegfährt...

„...I'm a man, a liar,
Guaranteed in your bed,
I gotta place it on the rack,
got a place inside it,
got a place inside it,
got a place inside it...“

Lauri

Mit einem ernüchternden Seufzen lasse ich mich auf der Rückbank des Taxis nieder sinken.
„Wohin soll die Reise gehen?“
„Maritim Hotel...“, gebe ich tonlos zurück.
Ich beginne auf die Strasse zustarren, als er los fährt, werfe ich einen letzten Blick auf Markus’ Haus, sehe eine Gestallt am Fenster, ich weiß, dass er das ist, doch ich werde ihm nicht winken.
Leise dringt Musik zu mir, der Fahrer hat seinen Radio angemacht, seine Finger tippen im Takt auf dem Lenkrad mit.
„Entschuldigen sie, könnten sie das vielleicht lauter machen?“, ich deute auf das Gerät.
Er nickt stumm, die Musik wird lauter und ich schließe die Augen.
An introverted kinda soul,
The earth did open,
swallow whole,
Careenin',
Careenin',
Ich bekomme eine Gänsehaut…das ist Placebo…
Das haben wir davor auch bei ihm angehört, träumerisch schließe ich die Augen, drifte mit meinen Gedanken wieder zu ihm, zu seinen unglaublichen Berührungen.
Careenin',
Careenin',
Her next of kin who lived in sin,
was asking god to let her in
Careenin',
Careenin',
Careenin',
Careenin',

I'm a man, a liar,
Guaranteed in your bed,
I gotta place it on the rack,
Verschwommen erinnere ich mich an seine Worte,
--wir sehn uns spätestens beim nächsten Select wieder, Lauri--
Oder auf einem unsere Konzerte...hoffentlich.
Unbewusst seufze ich, lehne meinen Kopf gegen die kühle Scheibe.
got a place inside it,
got a place inside it,
got a place inside it,
Markus, ich weiß, dass wir uns wieder sehen werden…
Und dann...
An extroverted kinda girl,
did tour the world with MC5,
Careenin',
Careenin',
Careenin',
Careenin',
Her younger sister, had a blister
where I kissed her on her thigh…


~the end~





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