slashy tears

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What about us?

Autor: frän
Genre: slash, lime, sap
FSK: 16
Summary:Aki tröstet Lauri nach einem Streit mit Eero auf seine eigene Weise, doch was soll am nächsten Tag werden?

Regungslos stehe ich auf dem Balkon, deinem Balkon.
Mein Atem flieht über meinem Kopf hinweg in die Nacht und unter mir bahnen sich die Autos ihren Weg durch die verschneiten Strassen.
Ich seufze und wende mich um, lehne mich mit meinem Ellbogen auf dem kalten Geländer ab.
Ich friere.
Mein Blick schleicht durch das Fenster, auf dem sich Eisblumen abzeichnen zu dir.
Du liegst schlafend in deinem Bett.
Nackt.
Nur ein weißes Lacken bedeckt deine makellose Haut ein wenig.
Doch nicht viel.
Als mir die wunderbaren Augenblicke der letzten Stunden in mein Gedächtnis schießen, schlucke ich trocken.
Wieso hattest du mir nicht sagen können, dass Liebe nicht wahr ist?
Wieso hast du mir nicht gesagt, dass Liebe nur ein Spiel ist?
Liebe ist nur etwas, das wir tun, wir beide...
Wieso nur hast du mir das niemals zuvor gesagt?
Deine schwarzen Haare sind ganz zerzaust, ich war das.
Ja, ich war es, der dich an sich gezogen und geküsst hat.
Ich war es auch, der wollte, das alles so kam, wie es gekommen ist, oder?
Ich dachte, ich hätte alles im Griff, diese Situation und dich.
Doch ich habe mich geirrt und wie.
Ich hätte mich niemals in dich verlieben dürfen, doch was geschehen ist, ist geschehen, ich kann es nicht mehr ändern, selbst, wenn ich dies wollte.
Ich bin nur raus gegangen, um einen klaren Kopf zu bekommen, um mir darüber klar zu werden, was diese Nacht für Konsequenzen haben wird.
Für uns beide.
Für mich.
Gänsehaut flutet meinen Körper, den du eben noch bis zur Ektase getrieben hast.
Ich beschließe wieder reinzugehen, schließe hinter mir die Balkontür und setzte mich auf den Rand des großen Bettes.
Und so gerne ich nun meine Hand über deine Haut streichen lassen möchte, lasse dich schlafen.
Denn ich weiß nicht, was ich dir sagen sollte, wenn du mich aus deinem kindlichen Gesicht ansehen würdest und voller Neugier deine Worte mich fragen würden wieso ich dich geweckt hatte.
Ich komme mir so unsagbar dumm vor.
Friedlich ruhst du hier, noch bei mir, als seihst du ein Engel.
Ein gefallener Engel, der in meinem Armen gelandet war.
Doch alsbald du wieder fliegen kannst, wirst du mich verlassen.
Und das wird der Fall sein, wenn der Morgen kommt, doch noch bleiben mir ein paar Stunden mit dir, denn der Mond erhellt noch immer diese einsame Nacht.

*Flashback*

“Aki, lass mich nicht auch noch alleine, ja?”
Ich nickte, schloss dich in meine Arme und du schmiegtest deinen Körper an meinen.
Hitze.
Und sachte geisterte dein Atem über meinen Hals bis du ihn letztlich küsstest.
Ich wollte weinen.
Dabei warst du es, dem es schlecht ging, der verlassen wurde.
Du und Eero.
Ihr hattet einen Streit.
Nicht so einen, den man bei einem Bier wieder vergessen könnte.
Schlimmer.
Ich schloss die Augen, konnte fühlen, wie sich deine kalten Hände unter meinen Pulli schoben und hin langsam mit nach oben zogen.
Bereitwillig hob ich meine Arme an.
Kälte.
Doch nicht zwischen uns, nein, zwischen uns schien die Luft in Flammen zu stehen.
Du lächeltest unbeholfen, dann hast du mich geküsst.

*Flashback Ende*

Nervös spielen meine Hände mit dem Lacken, auf dem wir uns geliebt hatten.
Sie sind schweißnass.
Wir waren es auch.
Zögerlich erhebe ich mich, gehe in dein Badezimmer.
Man kann nicht leugnen, dass es deines ist.
Unverkennbar.
Ich stelle mich vor den Spiegel, der über dem kleinen Waschbecken seine Stellung hält und drehe mich etwas zur Seite.
Meinen Rücken zieren rote Striemen.
Sie sind von dir.
Und sie werden mir noch eine Weile erhalten bleiben.

*Flashback*

Hastig entledigten wir uns unserer Kleidung.
Und es schien egal, gleichgültig, wie oft ich dich schon zuvor nackt gesehen hatte.
Heute war es das erste Mal.
So schien es mir.
Deine Finger strichen die Konturen meines Gesichtes nach.
Du hast mir grinsend meine Brille abgesetzt, meine Nase geküsst und sie dann auf den Nachttisch gelegt, der neben dem Bett stand, in dem sich alles abspielen sollte.
Mit fahrigen Bewegungen streichen meine Hände über deinen Rücken, während du mich in die Kissen drücktest.

*Flashback Ende*

Schwach lasse ich mich auf den Rand der Badewanne sinken, stütze meinen Kopf in den Händen ab.
Ich zittere noch immer leicht.
Diese Hände haben dich gestreichelt, dieser Kopf denkt nur an dich und dieser Körper ist für dich bestimmt.
Was soll jetzt werden?
Aus uns?
Ich weiß, ich werde nicht fähig sein so zu tun, als sei dies alles niemals passiert.
Du kannst das.
Du bist ein wesentlich besserer Schauspieler, als ich es je sein könnte.
Vielleicht werden wir nicht einmal darüber reden?
Vielleicht werde ich gehen, noch bevor du erwachst und wir werden uns erst wieder bei der nächsten Probe sehen und dann alles als vergessen abtun.
Wer weiß....

*Flashback*

Deine Zunge strich über meine Lippen, über meinen Hals, meine Brust herunter und versank schließlich in meinem Bachnabel.
Ich krallte mich im Lacken fest, flehte dich gedanklich an, tiefer zu gehen.
Du schautest auf zu mir, ein versautes Lächeln umspielte deine Lippen, die kurze Zeit später mich zum schreien brachten.
Stoßweise ging mein Atem, ich griff mit meiner rechten Hand zu deinen Haaren zog daran, es tat mir so gleich leid.
Doch ich konnte mich nicht beherrschen.
Dann hast du von mir abgelassen, dich wieder zu mir hochgewagt und wieder küssten wir uns, wobei deine raue Wange meine streifte und in Brand setzte.
Kleine Schweißperlen hatten sich auf deiner Stirn gebildet, ich strich sie mit einer leichten Bewegung fort.
In deinen Augen konnte ich Ungeduld erkennen, begleitet von Lust.

*Flashback Ende*

Ich weiß nicht, was werden wird, wenn du erwachen wirst.
Sollte ich vielleicht wirklich besser gehen?
Wäre es besser für dich?
Für mich sicherlich nicht.
Ich beuge mich ein wenig nach vorn, spähe durch den offenen Türspalt zu dir.
Ein wenig scheu fällt das Licht des Badezimmers in den Raum.
Du hast dich inzwischen gedreht, liegst auf dem Bauch und dein Gesicht ragt in meine Richtung.
Wie sehr wünsche ich mir doch, dass du nun die Augen aufschlagen , lächeln und mich zurück zu dir ins Bett rufen würdest.
Zurück in deine Arme, zurück zu deinen Zärtlichkeiten.
Wieder ringe ich damit, einfach meine Sachen zu nehmen, mich anzuziehen und zu gehen.
Doch etwas hält mich hier.
Du.
Und die Hoffnung, dass du irgendetwas zu mir sagen wirst.
Irgendetwas, was mich nicht von die weg treibt.

*Flashback*

Sachte legtest du dich auf mich.
Dein Herzschlag, so nah bei meinem.
Der gleich Rhythmus, für dieses Nacht.

Unsere Hände umfassten sich, du drücktest meine neben meinem Kopf nieder in das weiße Kopfkissen.
Mir wurde so unsagbar heiß.
Alleine die Gewissheit, das es nun passieren würde entflammte mich.
Und dann geschah es.
Du in mir.
Ich stöhnte laut auf, wollte es unterdrücken, es ging nicht.
Deine Stimme vermischte sich mit meiner, immer lauter.
Und je fester du zu gestoßen hattest, desto lauter wurden wir.
Desto freier fühlte ich mich und desto klarer wurde ich mir, dass ich nur dich wollte.
Alles in mir zog sich zusammen, ich bäumte mich dir entgegen und kam letztlich fast zeitgleich mit dir.
Erschöpft bettetest du deinen Kopf auf meiner Brust, aus der mir das Herz zu springen drohte.

*Flashback Ende*

Ich erhebe mich, stelle mich vor dein Bett.
Unschlüssig huscht mein Blick über dich.
Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll.
In mir tob ein Kampf.
Kopf gegen Herz, Verstand gegen Gefühle.
Doch egal, wer gewinnt, ich werde verlieren.
Plötzlich blinzelst du, versuchst meinen Blick durch die Dunkelheit hindurch einzufangen.
Es gelingt dir.
Du richtest dich mühsam auf, gähnst leise und rückst etwas auf die linke Seite des Bettest.
Abwartend siehst du mich an.
“Was ist los? Willst du etwa jetzt schon gehen?”, ruckartig schlägst du das Lacken zurück, bedeutest mir mit einer Handbewegung zu dir zu kommen.
“Aki, ich beiße nicht...”
Jegliches Zögern unterdrückend gehe ich zu dir, lege mich an deine Seite.
Das Bett ist ganz warm, du deckst mich zu und legst deinen Arm um mich.
Wieder einmal schmiegst du dich an mich, deine heiße Haut auf meiner und dich kann erneut dein Herz fühlen, nur diesmal ist es ruhiger.
Gleichmäßig geht dein Atem, streift meinen Nacken und ich schließe die Augen.
Was wird nun morgen werden?
Wenn ich das wüsste....

~fin~



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