slashy tears

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Titel: When everything is made to be broken
Autor: frän
Genre: slash/depri
FSK: 14
Summary: wie zerbrechlich das Glück ist, lernt Lauri auf eine schmerhafte Art und Weise...

When everything is made to be broken...

Part 1 pure Morning

Müde lehne ich mich mit den Ellbogen auf dem Tisch ab, bestreite einen echten Kampf nicht einfach einzuschlafen.
“Na? Mal wieder zu viel gefeiert?”
“Halt die Klappe...”, murre ich und Eeros wohl sehr spöttische Worte dröhnen in meinem, vom Kater gepeinigten Kopf wieder.
Er hatte doch nicht ernsthaft erwartet, dass ich nach der gestringen Nachricht zu Hause geblieben bin und n bisschen Tee zur Feier des Tages gesüffelt habe.
Into...Gold...besser hätte es nicht kommen können.
Ich stöhne geplagt auf, als du mir in die Seite piekst und ich aufschrecke.
“Morgen Schatz!”, du hauchst mir einen sanften Kuss auf die Stirn und ich kann mich nur einmal mehr wundern, wieso dich der morgendliche Kater niemals heimsucht, obwohl du mindestens genauso viel trinkst wie ich, wenn nicht gar mehr.
“Pass lieber auf, die Diva ist nicht gut drauf...”
Fuß. In. Eeros. Arsch.
“Soll ich Kaffee machen?”
“Schon geschehen...steht aufm Küchentisch.”
“Gut...”, strahlend verlässt du den Raum, nur um zwei Sekunden später mit einer Tasse in der Hand zurück zu kehren.
“Also, was machen wir heute?”, fragend sucht dein Blick den meinen, ich knurre nur unwillig und sinke mit meinem Kopf auf die Tischplatte.
“Ich würde sagen, was machst DU heute...Lauri sieht nicht wirklich so aus, als sei er im Stande dazu etwas zu tun...außer zu schlafen...”
Und wie Recht er doch hat.
Ein Mann, ein wahres Wort.
“Ach, dann werde ich ihm dabei einfach Gesellschaft leisten. Kann meinen Engel doch nicht im Stich lassen...”, sachte streicht deine Hand über meinen Rücken und es tut so gut, dass ich mich sogar ein wenig entspannen kann.
“Gut, dann will ich euch auch nicht länger aufhalten...”, Eero zieht seine Jacke an und ich kann es nicht sehen, aber ich schätze, er wirft mir kopfschüttelnd einen mitleidigen Blick zu.
“Ja, mach’s gut und grüße deine Herzdame!”
“Werd ich machen, aber nur, wenn du es schaffst die deine wieder gesellschaftsfähig zu machen!”
“Ich werde mein Bestes tun...”
“Das glaube ich...also, hei hei!”, mit einem viel zu lauten Knallen fällt die Haustür ins Schloss und du hebst vorsichtig meinen Kopf an und musterst mich.
“Was du brauchst, ist ein heißes Schaumbad und ne Schachtel Aspirin.”, liebevoll streichst du mir durch die Haare und erhebst dich.
An deinem Platz steht immer noch dein Kaffee, über den Rand der Tasse steigt Dampf auf, ich schließe die Augen erneut, rieche den wunderbaren Kaffeegeruch und es scheint mir, als würde ich in einer billigen Kaffeewerbung stecken.
Aus dem Badezimmer dingt das Rauschen des Wasserhahns der Badewanne zu mir.
Du lässt mir tatsächlich ein Bad ein.
Unweigerlich muss ich grinsen. Du kümmerst dich immer so um mich.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass du neben dem drummen nichts anders tust, als dich um mich zu sorgen.
Ich sehe auf zum Fenster, es regnet. Mistwetter.
“Lauri, kommst du?”
“Ja, gleich...”, schon bereue ich es, dir eine Antwort gegeben zu haben, denn in meinem Kopf hämmert es wieder so brutal.
Langsam schleppe ich mich zum Badezimmer und da sitzt du auch schon in mitten eines großen Berges von Schaum und lächelst besorgt.
“Komm schon, das ist n Kräuterbad, das ist gut zur Entspannung.”
Mühsam kämpfe ich mich aus meinen Klamotten und setzte mich, den Rücken zu dir gerichtet zu dir.
Ich setzte mich zwischen deine Beine und das Wasser erobert sogleich meine Haut.
Ich lehne meinen Kopf an deine Brust und deine Hände kraulen sogleich meinen Bauch.
Ich seufze.
“Du solltest nicht so viel trinken. Du weißt doch, dass du am nächsten Tag total im Eimer bist...”
“Tut mir leid.”
Du greifst nach einem dunkelblauen Waschlappen und streichst damit über meinen Oberkörper.
So liebevoll.
“Nein, das tut es dir nicht...ist aber nicht schlimm...”, leise kicherst du und ich drehe meinen Kopf zu dir, sehe ich aus den Augenwinkeln an.
Du hast ganz weiche Haut, und deine Augen sehen ohne die Brille total anders aus.
Nur Wenige sehen dich jemals ohne sie, doch ich gehöre zu diesem erwählten Kreis.
Und ich bin stolz darauf.
Seit wir beide zusammen sind entwickelt sich alles so märchenhaft.
Manchmal liege ich nachts wach, dich in meinen Armen haltend und frage mich, wann ich endlich aufwache und feststelle, dass dies alles nur ein Traum ist.
Hastig suchen meine Lippen ihren Weg zu den Deinen und versiegeln sie mit einem langen Kuss.
Du schmeckst noch ein wenig nach Kaffee.
“Ich muss nachher nochmal schnell zu mir nach Hause...”
“Wieso das denn?”
“Naja, ich muss noch was zum Anziehen holen...ich meine, ist zwar schön, wenn wir alles Teilen, aber bei den Boxershort muss ich einen klaren Schlussstrich ziehen.”, kurz und klar lachst du auf.

And I'd give up forever to touch you,
Cause i know that you feel me somehow,
You're the closest to heaven that i'll ever be...

Part 2 everything

Müde liege ich in deinen Armen, beobachte dich, wie du vor dich hin döst und streiche von Zeit zu Zeit deinen Arm, der mich hält.
Ganz ruhig geht dein Atem, du bist so friedlich.
Es ist kaum zu glauben, sie viele Gesichter ein Mensch haben kann, aber du hast verdammt viele.
Hier liegst du total entspannt, man könnte sich gar nicht vorstellen, wie nervös und aufgebracht du vor manchen Shows bist.
Langsam bewegst du dich, siehst mich verschlafen an.
“Du bist die Härte...”
“Öhm...danke, ich weiß.”, grinse ich dir entgegen und kneife dir spielerisch in die Seite.
“Nein, ich wollte doch noch zu mir...das hätte ich jetzt fast vergessen.”
“Du sollst nicht gehen. Bleib hier.”
“Nein, ich brauch wirklich mal wieder frische Sachen und ich muss meine Katze mal wieder füttern...falls sie noch lebt.”
“Du brauchst keine Klamotten, ich nehm dich auch nackt und deine Katze kann sich selbst versorgen. Verlass dich drauf!”, ich rolle mich auf dich, muss dich ja schließlich irgendwie davon abhalten zu gehen.
“Runter da...”
“Nix da...das ist ein freies Land und außerdem ist das MEIN Bett, da darf ich tun und lassen, was ICH will.”, vorsichtig drappiere ich mein Knie zwischen deinen Beinen und ziehe es aufwärts, küsse, wie beiläufig deinen Hals.
Ich wandere aufwärts, streiche mit meiner Zunge fordernd über deine Oberlippe.
“Forget it Honey...”, sachte schiebst du mich von dir runter und erhebst dich.
“Das, mein geliebter Aki, fasse ich als rücksichtslose Zurückweisung auf...nur das du das weißt.”, knurrend ziehe ich mir die Decke über den Kopf, der Gott sei Dank langsam von den Kopfschmerzen erlöst wird.
“Ich bin ja gleich wieder da...”
“Gleich ist zu lange...”
“Ich beeil mich doch...”
“Du bist immer noch nicht schnell genug...”
“Gut, ich werde alle roten Ampeln überfahren. Versprochen!”
“Man, was stehst du dann noch hier rum? In der Zeit, in der wir hier diskutieren, hättest du schon lange weg sein können.”, ich luge über den Rand der Decke zu dir, du stehst fertig angezogen im Türrahmen.
“Bis gleich Lauri...”
“Ja, bis gleich...”, dann gehst du.
Oh man, es darf einfach nicht wahr sein...
So derbst erwischt hat es mich noch nie.
Oder ich kann mich einfach nicht daran entsinnen.
Ich bin sehr vergesslich, von daher gesehen kann das sogar wirklich sein...oder?
Ich kuschle mich wieder in die Kissen, deine Wärme hängt noch immer in ihnen und dein Duft und...einfach du.
Und das beste ist, ich muss, wenn du wieder kommst nicht einmal aufstehen.
Nein, denn ich hab dir vor drei Tagen meinen Haustürschlüssel anvertraut.
Ja und deiner hängt am Schlüsselbrett neben den ganzen anderen Schlüsseln von mir.
Ich denke, ich bin noch nicht fähig zu sagen, wie dankbar ich bin, dass es dich gibt und das du mich liebst.
Ich wende mich um, starre eine kleine Ewigkeit aus dem Fenster.
Wieso muss es an so einem wunderbaren Tag regnen?
Ich hasse dieses Wetter, der Himmel kann sich einfach nicht entscheiden, ob es Sommer oder doch Winter ist, also lässt er es regnen anstatt schneien.
Und obwohl es gerade einmal Mittag ist, wird es schon wieder richtig dunkel.
Hoffentlich fährst du vorsichtig.
Ich rapple mich unter größter Anstrengung auf, strecke mich, gähne und wackle dann in die Küche.
Gut, irgendwie muss ich die Zeit, bis du wieder kommst ja sinnvoll verbringen.
Ich schalte den Radio ein und mache mich dann daran, das schmutzige Geschirr im Geschirrspüler zu verstauen.
Doch schon nach kurzer Zeit bin ich fertig, sehe mich unschlüssig um.
Und nun?
Ich seufze.
Man, du stellst echt alles in mir auf den Kopf.
Mein Blick fällt durch die Tür ins Wohnzimmer, dort, neben der alten Couch, lehnt meine Gitarre an der Wand.
Besser als nichts.
Ich gehe ihn, meine Hand umfasst den Steg, ich setzte mich auf das Sofa, kurz muss ich überlegen, was ich spielen soll.
Doch dann fällt mir das naheliegendste Lied ein.
Unser Lied.
Es lief im Hintergrund, als Pauli dich mir vorgestellt hat.
Wir waren auf der Suche nach einem neuen Drummer gewesen.
Und dann kamst du, wie gerufen.
Ich lege meine Finger auf die Saiten, schließe die Augen und lasse meine rechte Hand die ersten Akkorde spielen.

“And I don't want to go home right now,
All I can taste is your sweet lips.
And all I can breath is your love.
And sooner or later it's over,
I just don't want to miss you right now...”

Dein Lächeln kreist in meinem Kopf, deine Worte hallen in meinen Ohren und ein zufriedenes Grinsen legt sich auf meine Lippen.

“And I don't want to world to see me,
Cause I don't think that they'd understand,
When everything's made to be broken,
I just want you to know who I am...”

Und dann, ganz plötzlich überkommt mich ein seltsames Gefühl.
Ich kann diesen Song nicht mehr zu Ende spielen.
Wie versteinert sitze ich da, alleine auf meiner Couch.
Verunsichert.
Alleine.
Und ich weiß nicht, wie ich dieses Gefühl deuten soll, werde unruhig.
Etwas stimmt einfach nicht... mehr.
Es regnet.
Es ist still.
Und ich bin alleine.
Meine Gitarre habe ich wieder an die Wand gelehnt.
Was soll dieses Gefühl?
Wieso kam es so plötzlich und was will es mir sagen?
Ein schriller Ton zerreißt die Stille, die mich sachte umgarnt hatte.
Ich erhebe mich rasch, stürze regelrecht zum Telefon.
“Ja? Ylönen...?”
“Lauri, ich bin’s Pauli.”
“Ja?”
“Ich muss dir was sagen...es ist...”
Wieso stockt er?
Wieso druckst er so rum?
“Pauli, sag schon!”
Keine Reaktion.
“Pauli! Verdammt nochmal, sprich mit mir!”
Schweres Atmen am anderen Ende.
Ich weiß nicht wieso, kann es mir nicht erklären, doch ich fühle mich hilflos.
Ich falle.
“...Aki...er...hatte einen Unfall.”
Falle immer tiefer.
Dunkel.
Alleine.
Regen.
Bis das Zerspringen meines Herzens mich aus allem heraus reißt.

Part 3 I’m on the outside

And you can't fight the tears that aint coming,
All the moments of truth in your life,

Wieder einmal stehe ich mit, von Tränen ertränkten Augen an deinem Grab.
“Hei Honey...ich hab...hab dir wieder Rosen mitgebracht...”, langsam beuge ich mich herab, lege die Blumen neben deinen Grabstein.
Er ist ganz schlicht und nur dein Name schreit mich an.
Ich hätte dich nicht gehen lassen sollen.
Niemals.
Ich verweile in der Hocke, habe so das dumme Gefühl dir näher zu sein.
Ich weiß, das ist mehr als töricht.
“Weißt du...Eero und Pauli sind der Meinung, ich sollte nicht jeden Tag zu dir kommen...aber ich bin nicht gerne alleine...das weißt du ja...”
Hastig wische ich mir über die Augen, möchte die salzige Flüssigkeit wegwischen, die meinen Blick so sehr trübt.
Es ist seltsam, seit du weg bist, regnet es.
Regen.
Immer.
Tag ein Tag aus in meinem Herzen.

When everything feels like the movies,
Ya you bleed just to know you're alive...

“Deiner Katze geht es übrigens gut...ich habe sie zu mir geholt...”
Ja, wie so einige von dir.
Ich konnte anfangs noch schlechter mit der Gewissheit umgehen, dass du nicht mehr sein wirst.
Ich wollte alle Erinnerungen an dich aufbewahren für immer.
Und ich habe mich gehasst, dass ich die Tasse, aus der du am Morgen noch getrunken hattest in die Spülmaschine gepackt hatte.
Aber hätte ich es denn ahnen können?
Hätte ich es denn nicht sogar ahnen müssen?
Ich habe Tage damit verbracht mir selbst Vorwürfe zu machen.

And I don't want to world to see me,
Cause I don't think that they'd understand...

Langsam kann ich wieder Songs schreiben.
Langsam kehrt mein Leben zurück, auch, wenn ein großer, der wichtigste Teil davon fehlt.
Du fehlst.
Langsam lerne ich, dass alles vergänglich ist.

When everything's made to be broken,
I just want you to know who I am...

“Aki, ich weiß nicht, was ich machen soll...ich vermisse dich so...”, unaufhaltsam schleicht sich ein Zittern heran.
Schwäche, geprägt von Verzweiflung.
“Was soll ich tun? Aki, sag mir, was ich tun soll damit...”
Damit?
Damit ich dich vergessen kann?
Damit ich über dich hinweg komme?
Aber dies möchte ich doch nicht.
Ich weiß nicht, was ich will.
Ich weiß nicht, was mir helfen würde und könnte.
Du warst immer alles, was ich gebraucht hatte.
Was soll ich nun tun?
Nach was soll ich jetzt verlangen?
Ich erinnere mich noch so gut an deine Berührungen, selbst, wenn ich nur daran denke, kann ich sie fühlen.
Ganz deutlich.
Du bist ganz nah bei mir.

And I don't want to world to see me,
Cause I don't think that they'd understand...

Immer weiter regnet es.
Vielleicht sollte ich mir wünschen, dass es aufhört zu regnen.
Ich sollte mir wünschen, dass der Regen damit aufhört mein Herz zu ertränken, doch es geht nicht.
Denn manchmal scheint es mir, als sei dieser Schmerz das einzige, was es mir ermöglicht dich wieder bei mir zu haben.

When everything's made to be broken,
I just want you to know who I am...

~fin~

Written on 28th November




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